Altmünster – Die 96,5 Kilometer lange Etappe von Haid nach Marchtrenk bildete den Auftakt zur dreitägigen Rundfahrt. Bereits in der ersten Runde konnte sich Felix Engelhardt am Mistelbacher Berg mit sieben weiteren Fahrern vom Feld lösen. Die Gruppe arbeitete gut zusammen und baute in der Folge den Vorsprung kontinuierlich aus. Engelhardt sicherte sich einige Bergpunkte, die Fluchtgruppe machte sich den Tagessieg unter sich aus und der junge bayerische Fahrer querte die Ziellinie auf dem siebten Platz. Durch Zeitbonifikationen bei den Zwischensprints rangierte er nach dem ersten Tag auf dem vierten Platz. Der zweite Tag wurde auf einem Rundkurs rund um Rohrbach, mit gesamt 109,9 Kilometer ausgetragen. Engelhardt dominierte an diesem Tag die Bergwertungen, er konnte alle drei für sich entscheiden und schlüpfte daher in das Trikot des besten Bergfahrers. Rosner und Lührs konnten in den Zwischensprints Punkte ergattern. Da sich keine Gruppe absetzen konnte, kam es im Ziel zu einem Massensprint, bei dem Leslie Lührs den dritten Platz belegte. In der Gesamtwertung lag Engelhardt weiterhin auf dem vierten Platz. Die letzte Etappe führte von Bad Wimsbach über 94,7 Kilometer nach Altmünster. Vier Anstiege und die Bergankunft am Gmundnerberg warteten auf die Fahrer. Das gesamte Team stellte sich in den Dienst von Felix Engelhardt. Kurz vor dem Ziel setzte sich eine Fluchtgruppe ab, mit dabei war Kilian Rietzler. Als sich das Rennen im Schlussanstieg befand, zerfiel die Spitzengruppe und das Feld konnte auf einige Fahrer aufschließen. Engelhardt kam als Siebter ins Ziel und schob sich auf den dritten Gesamtplatz vor. Auch in der Bergwertung war Engelhardt am Stockerl und wurde Zweiter. In der Teamwertung belegte das Team Auto Eder Bayern den vierten Platz.
Kilian Steigner war beim Straßenrennen in Reute. Das Starterfeld war gut besetzt mit einigen Fahrern aus Frankreich und Thüringen. Am Ende kam es zum erwartenden Massensprint. Steigner fuhr in einem langen Sprint seinem Sieg entgegen. „Nach meiner langen Verletzungs- und Krankheitspause bin ich glücklich über diesen Sieg“, meinte er.re