Nürnberg – „Keine Tore, keine Punkte“, bilanzierte Buchbachs Trainer Anton Bobenstetter nach der ersten Saisonniederlage in der Fußball-Regionalliga Bayern am Dienstagabend. Beim 0:1 in Nürnberg konnten die Rot-Weißen eine Vielzahl an Möglichkeiten nicht nutzen und gingen deswegen leer aus.
„Positiv ist, dass wir in der Schlussphase läuferisch überlegen waren und viel Druck aufgebaut haben. Das ist gegen eine ausgeruhte Profi-,Zweite‘, die am Wochenende spielfrei war, absolut keine Selbstverständlichkeit“, befand der Buchbacher Trainer: „Das schwere Spiel in Augsburg haben wir gut weggesteckt.“ Während die Augsburger den Buchbachern noch mit einem Eigentor gefällig waren, verteilte die Mannschaft von Trainer Reiner Geyer keine Geschenke. Ganz im Gegenteil. Die U21 des Bundesligisten profitierte beim Tor des Tages durch Jakov Medic von einem Billardtor. Bobenstetter: „Erst haben wir eine Ecke nicht gut verteidigt, dann wurde der Schuss gleich dreimal abgefälscht, so dass der Ball einfach ins Tor gekullert ist.“ Nürnberg hatte hingegen das Glück, dass in der Nachspielzeit ein abgefälschter Schuss von Thomas Leberfinger um wenige Zentimeter am Pfosten vorbeirauschte – das war die letzte von vielen Buchbacher Möglichkeiten. Den Kopfball von Stefan Denk in der 21. Minute vermochte Nürnbergs Keeper Nikola Vasilj gerade noch zur Ecke zu klären, in der 32. Minute konnte Denk eine scharfe Hereingabe von Sassmann nicht verwerten. Auch nach dem Seitenwechsel tauchten die Rot-Weißen immer wieder gefährlich vor dem Tor der Franken auf. „Schade, wir hätten uns einen Punkt sicherlich verdient. Im Grunde wäre ich auch bei einem Unentschieden nicht ganz zufrieden gewesen, dass wir aber gar nichts mitnehmen, ist schon ärgerlich“, erklärte Bobenstetter.
TSV Buchbach: Maus, Leberfinger, Hain, Rosenzweig, Grübl (ab 73. Brucia), Walleth, Petrovic, Drum, Sassmann, Denk (ab 58. Bauer), Kwatu (ab 46. Drofa).
Schiedsrichter: Beretic (Friedberg).
Zuschauer: 172.
Tor: 1:0 Medic (18.).mb