Rosenheim – Bevor es für die Nachwuchscracks der Starbulls Rosenheim am Mittwoch wieder aufs Eis ging, standen für die U20-Junioren und die U17-Jugend noch umfangreiche Leistungstests zum Abschluss des Sommertrainings auf dem Programm. Neben anstrengenden Lauf- und Sprungtests auf der Bahn wurde im Kraftraum auch die Entwicklung bei Kniebeugen, Bankdrücken, Standreißen und Standumsetzen überprüft. Jugendtrainer Oliver Häusler zeigte sich zufrieden mit den Ergebnissen: „Die Tests waren insgesamt in Ordnung, aber man sieht natürlich genau, wer immer im Training dabei ist und wer nicht. Vor allem mit den Kraftwerten bei den Kniebeugen bin ich sehr zufrieden. Jetzt freuen wir uns aber wieder aufs Eis, die Jungs und auch wir Trainer sind schon heiß drauf.“
Neben den Lauf- und Krafttests im Eisstadion standen für die Junioren der Starbulls Rosenheim mit den Tests in der Simssee Klinik Bad Endorf noch weitere Leistungsüberprüfungen auf dem Programm. Laktatmessungen beim Feldstufentest sowie beim nur 55 Sekunden kurzen aber äußerst anstrengenden Peak Power Test sollen Aufschluss über die Ausdauer- und Regenerationsfähigkeiten der jungen Athleten geben. In weiteren Übungen werden zusätzlich noch exakte Werte für die Rumpf-, Bein- und Sprungkraft ermittelt. Für Junioren-Trainer Thomas Schädler sind die Tests eine wichtige Standortbestimmung: „Für uns sind die Leistungstests sehr wichtig. Wir Trainer erkennen, ob wir die richtigen Trainingsprogramme gewählt haben und die Ergebnisse dienen als Grundlage für die Planung des Eistrainings in der ersten Saisonhälfte und die Spieler sehen wie sie sich weiterentwickelt haben.“dbu