Da der Spitzenreiter Großhesselohe überraschend 4:5 gegen Ludwigshafen verloren hat, könnte es am kommenden Sonntag in Großhesselohe zu einem echten Endspiel um den Meistertitel kommen.
Beide Mannschaften traten fast in Bestaufstellung an. Auf beiden Seiten fehlten die Spieler an Position eins, Sumit Nagal bei Rosenheim und Stefano Travaglia (ATP 145) bei Pforzheim.
In der ersten Runde zeigte der Spanier Carlos Gomez-Herrera gleich eine sehr solide Leistung. Mit 6:4/6:3 ließ er seinem Landsmann David Souto wenige Chancen und stellte schnell auf 1:0 für Rosenheim. Riccardo Bellotti und Rainer Eitzinger kamen eher schlechter ins Match und mussten beide den ersten Satz hergeben. Dann machten sie sich aber beide daran, die eh schon gute Match-Tiebreak-Bilanz der Rosenheimer diese Saison weiter aufzubessern. Bellotti gewann mit 4:6/6:0/10:8 gegen Pascal Meis und Eitzinger mit 2:6/6:3/10:4 gegen Alexander Flock. Damit war mit 3:0 der optimale Start in die Begegnung geglückt.
In der zweiten Runde wurde es schwieriger. Sam Weissborn hatte mit Denis Gremelmayr einen ehemaligen Topspieler (ehemals ATP 57) als Gegner und musste sich nach einer herausragenden Leistung denkbar knapp mit 3:6/7:6/6:10 geschlagen geben. Auch Thomas Statzberger hatte kein Tiebreak-Glück an diesem Tag und verlor gegen Marko Lenz mit 3:6/6:4/8:10.
Matteo Viola spielte dafür sein bestes Match der Saison und entnervte beim 7:6/7:6 den aufstrebenden Deutschen Dominik Köpfer. Somit stand es 4:2 und man benötigte mal wieder nur noch ein Doppel. Dort herrschten klare Verhältnisse, Viola/Weissborn machten mit 6:0/6:3 im Einser-Doppel den Sieg schnell klar, während die anderen Paarungen Bellotti/Statzberger und Gomez-Herrera/Jastraunig beide mit wenig Chance in zwei Sätzen verloren. Alles in allem also wieder ein optimaler Heimspieltag, nach dem die Rosenheimer weiterhin auf Tabellenplatz zwei, jetzt aber punktgleich mit dem Ersten TC Großhesselohe stehen. Gewinnt man am Freitag in Ludwigshafen, gibt es am Sonntag in Großhesselohe ein Saisonfinale um den Aufstieg. Sollte es soweit kommen, hoffen die Sechziger auf Fanunterstützung. bra