Burghausen – Für die einen ist das Fußball-Highlight des Jahres, für die anderen ein Pflichtspiel, das jedoch gerne angenommen wird: Wenn der SV Wacker Burghausen am heutigen Dienstag um 18 Uhr beim SV Erlbach in der zweiten Runde des bayerischen Totopokals antritt, zählt für Wacker-Coach Wolfgang Schellenberg nur der Aufstieg ins Achtelfinale: „Wir setzen alles daran, eine Runde weiter zu kommen und werden mit unserer besten Mannschaft antreten.“
Nach zwei Niederlagen in Folge möchte der Regionalligisten beim zwei Klassen tiefer angesiedelten SV Erlbach wieder ein Erfolgserlebnis verbuchen. „Wir sind Regionalligist, Erlbach spielt Landesliga. Da muss es natürlich unser Anspruch sein, dass wir diese Aufgabe erfolgreich meistern. Die Ergebnisse vom DFB-Pokal am Wochenende sind für uns Warnung genug, wir wissen, dass das kein Selbstläufer ist.“
Bei den Gastgebern gibt es nur wenige Spieler im Kader, die nicht bei Wacker in der Jugend ausgebildet wurden. Bei den Gästen fehlen mit Sicherheit Daniel Hofstetter und Manuel Omelanowsky. Angeschlagen ist Julien Richter, Valentin Micheli hat eine leichte Kniereizung. „Da müssen wir bei beiden abwarten“, so Schellenberg.mb