„Ich habe mich schon ein bisschen geärgert“, aber Kofler sprach auch davon, „dass ich schon viele gute Dinge gesehen habe. Wir haben unseren Plan durchgezogen, haben körperbetont gespielt. Was noch fehlt, sind eishockeyspezifische Komponenten wie zum Beispiel Scheiben-Annahme und hart gespielte Pässe. Das ist aber nach erst fünf Trainingseinheiten auf dem Eis ganz normal“, sagte Kofler, der mit seiner Mannschaft sogar noch am Spieltag eine harte Trainingseinheit durchzog. „Dafür war das sehr ordentlich, was wir gespielt haben.“
Nach dem Testspiel vom Freitag gegen Bregenzerwald kamen die Rosenheimer am Samstag um 3.30 Uhr nach Hause. Um 8.30 Uhr stand schon wieder die nächste Krafteinheit im Stadion auf dem Programm. „Die Jungs ziehen gut mit, das gefällt mir“, lobt Kofler seine Spieler und auch Kapitän Tobias Draxinger, der in den ersten beiden Testspielen fehlte, trainiert voll mit. „Trotzdem werde ich ihn in den nächsten 14 Tagen noch nicht einsetzen. Da lassen wir uns Zeit, bis wir 100-prozentig sicher sein können, dass nichts passiert“, erklärte Kofler. Draxinger hatte sich nach der Saison an der Schulter operieren lassen und die OP war alles andere als einfach.
Gut gefallen hat Kofler die körperliche Präsenz seines Teams und da traten auch die beiden Neuzugänge Tom Pauker und Niki Meier in Erscheinung. „Dafür haben wir diese beiden Spieler auch geholt, um in der neuen Saison körperlich präsenter aufzutreten“, sagte der Starbulls-Coach, der mit seinem Team am Freitag in Kitzbühel spielt und am Sonntag kommt Zweitliga-Aufsteiger Deggendorf ins emilo-Stadion. Spielbeginn ist um 17 Uhr. bz