Fussball-Regionalliga Bayern

Gegen Schweinfurt soll die Wende her

von Redaktion

1860 Rosenheim heute, 19 Uhr, mit Heimspiel

Rosenheim – Wir schreiben den achten Spieltag der Fußball-Regionalliga Bayern und der TSV 1860 Rosenheim findet sich in der Tabelle auf dem 16. Platz wieder. Nach einem Sieg zum Auftakt hagelte es – nimmt man das Unentschieden gegen Augsburg II beiseite – für die Sechziger nur noch Niederlagen. Nun soll ausgerechnet gegen den 1.FC Schweinfurt 05, einem Top-Team der vierten Liga, der so wichtige Dreier gelingen. Anpfiff der Begegnung an der Jahnstraße ist heute um 19 Uhr.

Soll oder sollte? Vier Punkte und ein Torverhältnis von 5:18 Toren sind alarmierend. Um den Anschluss an das Tabellenmittelfeld nicht zu verlieren sollten nicht mehr allzu viele Niederlagen hinzukommen. Trainer Ogi Zaric und seine Mannen stehen seit dem Nachspielzeit-K.o. in Heimstetten mittlerweile mit dem Rücken zur Wand. Ob jedoch der FC Schweinfurt 05 ein passender Punktelieferant für die Rosenheimer „Wende zum Besseren“ ist, darf durchaus ein Stück weit bezweifelt werden. Das Team von Timo Wenzel trainiert unter Profibedingungen und ist vor allem personell mit Vollprofis gespickt. Adam Jabiri, Torjäger der „Schnüdel“, erzielte vergangene Saison 27 Treffer. Zuletzt verpflichtete der Aufstiegsaspirant noch Florian Trinks vom Chemnitzer FC, der in seiner bisherigen Laufbahn alle deutschen Profiligen spielen durfte.

Der TSV 1860 Rosenheim – so paradox es auch klingt – hat nicht alles falsch gemacht in dieser noch jungen Spielzeit. Konzentriert und fokussiert hat man sich wohlwissend auf eine schwierige Saison vorbereitet. Doch die Spielzeit 2018/19 hat für Räuber, Heiß und Co. das das komplette Repertoire unglücklicher Ergebnisse parat gehalten: Eine deutliche Niederlage nach Führung, einmal gut gespielt und dennoch verloren sowie Last-Minute-Niederlagen. Zaric und seine Mannschaft wollen auch nicht jammern, sondern anpacken. Akribisch wurden die beziehungsweise der Fehler in Heimstetten aufgearbeitet und ebenso akribisch bereitete man sich die Woche über auf das Spiel gegen die Franken aus Schweinfurt vor. Mit dabei könnte wohl auch wieder Ludwig Räuber sein. Der Lenker des Sechziger-Mittelfeldes musste vergangenen Freitag aufgrund muskulärer Probleme passen und hofft nun, seinem Team wieder helfen zu können. Hingegen wird Max Mayerl mit einer Sehnenverletzung am Finger fehlen, ebenso wie Fatih Eminoglu (Hüftbruch).

„Rosenheim hat aktuell einen negativen Trend. Dennoch wird es für uns enorm schwer. Wir müssen sehr aufpassen, der Tabellenplatz täuscht. Wir werden eine gute Mannschaft stellen, die von Beginn an auf Sieg spielen wird. Wir wollen den Dreier in der Fremde holen“, sagt Schweinfurts Trainer Timo Wenzel.mpo/re

Artikel 2 von 11