St. Johann/Tirol – Das große Jubiläum zum 50-jährigen Bestehen das Rad-Weltpokals und der Masters-WM ist in Tirol ausgetragen worden. Auf der altbewährten Rundstrecke mit Start in St. Johann in Tirol wurden in vielen Altersklassen und einem Schlagabtausch an Disziplinen wie dem Airport Sprint, der Zeitfahr MCC, dem Bergsprint und dem Radweltpokal heiße Kämpfe absolviert. Die Fahrer vom RSV Rosenheim konnten sich mit exzellenten Ergebnissen gut platzieren.
Im großen Finale der Masters-WM war die 40 Kilometer lange Strecke zweimal zu bewältigen. Peter Maier gelang es, in der zweiten Runde mit sieben Fahrern wegzufahren und sprengte die Gruppe am Berg nochmals. Auf der 500 Meter langen Zielgeraden wurde Maier nur knapp geschlagen und erreichte die Bronzemedaille.
In der Altersklasse von Jennifer Pothmann waren neun Fahrerinnen am Start. Die erste Runde verlief relativ ruhig. In der finalen Runde ging es dann an den Anstiegen zur Sache und Pothmann konnte sich mit drei weiteren Fahrerinnen absetzen, wobei die letzten Kilometer permanent von taktischen Spielchen geprägt waren. Den Zielsprint erkämpfte sich Pothmann „von vorne“ und holte sich die Goldmedaille.
Auch beim Rad-Weltpokal bewies Maier seine Konstanz und war nach mehreren Attacken immer unter den Top-Fahrern zu finden. Im Schlusssprint landete er nach zwei zu fahrenden Runden auf dem fünften Platz. Marcus Pfandler erreichte die 500-Meter-Marke als Siebter, als er vom Hauptfeld eingeholt wurde, rettete sich noch mit einer Top-20-Platzierung.
Im Time Trial gingen Maier und Pothmann an den Start. Auf der 20 Kilometer langen Geraden von Erpfendorf Richtung Kössen trat Maier gegen starke internationale Konkurrenz an und gewann mit wenigen Sekunden Abstand und einem Schnitt von 46 km/h die Silbermedaille. Pothmann landete in ihrer Paradedisziplin mit 39 km/h auf dem fünften Platz. Die Geschwister Emily und Korbinian Wagenstetter mussten 25 Kilometer zurücklegen, wobei Korbinian Zweiter wurde und Emily als Jüngste in ihrer Klasse auf den achten Platz fuhr. Beim Airport-Sprint gewann Korbinian Wagenstetter mit einem Schnitt von 34 km/h die Silbermedaille, Emily Wagenstetter belegte mit 31 km/h den fünften Platz.re