Burghausen – Das Verfolgerfeld von Spitzenreiter FC Bayern München II könnte am elften Spieltag der Fußball-Regionalliga Bayern gesprengt werden: Der Tabellenzweite SV Wacker Burghausen erwartet am heutigen Freitag um 19 Uhr den Tabellenvierten FC Memmingen und der Dritte Nürnberg II hat am Samstag den Fünften aus Schweinfurt zu Gast.
In der Vorsaison beinahe abgestiegen, hat die Mannschaft von Trainer Stephan Baierl in dieser Spielzeit aus zehn Begegnungen bereits 20 Punkte geholt und ist im Pokal gegen den TSV 1860 München nur mit viel Pech in der Nachspielzeit ausgeschieden. „Wer so viel Punkte geholt hat, muss viel richtig gemacht haben“, glaubt Burghausens Trainer Wolfgang Schellenberg, dass die Allgäuer „die Lehren aus der Vorsaison gezogen“, haben.
Noch mehr richtig gemacht hat anscheinend der SV Wacker Burghausen, der nach dem 0:0 letzte Woche in Rosenheim schon 22 Punkte auf dem Konto hat. „Die Pause übers Wochenende hat richtig gutgetan“, findet Schellenberg, dessen Mannschaft ja zuvor binnen sechs Tagen dreimal ran musste. Jetzt konnte mal wieder regeneriert werden und die angeschlagenen Spieler wie etwa Lukas Aigner haben ihre leichten Blessuren kuriert, so dass Schellenberg bis auf Kapitän Daniel Hofstetter (Rückenprobleme) fast aus dem Vollen schöpfen kann. Marius Duhnke konnte nach seinem grippalen Infekt am Dienstag noch nicht mit der Mannschaft trainieren und wird deswegen nicht in der Startaufstellung zurückerwartet, gleiches gilt für Thorsten Nicklas nach seiner Bänderverletzung. Muhamed Subasic, der ja in Rosenheim privat verhindert war, ist dagegen wieder mit von der Partie und soll das Spiel mit seiner Erfahrung lenken. Schellenberg: „In Rosenheim haben wir phasenweise Jugendfußball gespielt.“ Gegen die körperlich starken Memminger soll es wieder nach Herrenfußball aussehen.mb