Extremsport

Teilnehmerfeld war stärker denn je

von Redaktion

Von Jahr zu Jahr wird der Dolomitenmann in Lienz beliebter bei den besten Bergsportlern in Österreich, Deutschland und weiteren 14 Nationen. Nur so lässt es sich erklären, dass die Leistungen der Athleten immer stärker werden und der Kampf um den Gesamtsieg immer spannender wird.

Lienz – Dieses Jahr setzte sich das Team Kolland Top Sport durch und verwies Pure Encapsulations auf Platz zwei. Den dritten Platz in der Profiwertung belegte Red Bull mit dem Berchtesgadener Ausnahmeathleten Anton Palzer, der beim Berglauf erneut seine Klasse unter Beweis stellte. Der Skibergsteiger, der zur Vorbereitung beim Graziman in Reichenhall teilnahm und dort einen neuen Streckenrekord aufstellte, musste sich beim Berglauf nur dem US-Amerikaner und Berglauf-Weltmeister von 2016, Joseph Gray, geschlagen geben.

Das oberbayerische Team #Riapsport, dass eigentlich aus Amateursportlern besteht, musste in der Profiwertung antreten. Grund dafür sind die starken Leistungen von Bergradler Andi Huber aus Ruhpolding in den vergangenen Jahren. Und Huber, zusammen mit Kajakfahrer Uwe Eichfelder, die beide nach den ersten zwei Disziplinen eingriffen, waren erneut sehr schnell unterwegs und starteten eine Aufholjagd.

Die beiden „Dolomitenmann-Neulinge“, Bergläufer Michael Wallner und Gleitschirmflieger Franz-Xaver Brückner, hatten dagegen einen schweren Stand gegen die Konkurrenz. Wallner aus Bad Feilnbach war nicht ganz fit und erreichte nach knapp zwei Stunden Berglauf und 2000 kräftezehrenden Höhenmetern das Ziel und schickte Brückner ins Rennen. Der 30-Jährige aus Grainbach war zwar in der Luft gut unterwegs, hatte aber beim zweiten Start etwas Probleme und übergab nach weiteren 51 Minuten an Bergradler Huber. Der Ruhpoldinger machte bei der Bergauf-Passage über 1400 Höhenmeter und der technisch schwierigen Downhill-Abfahrt 46 Plätze gut. Jetzt konnte der vierte „Riap-Sportler“ die Aufholjagd fortsetzen. Kajakfahrer Eichfelder musste zunächst die Drau schwimmend durchqueren und nach dem Sieben-Meter-Sprung startete der Wildwasser-Kurs. Das Besondere an diesem Rennen sind die lange Strecke und der Zieleinlauf, der samt Boot am Hauptplatz in Lienz stattfindet. Der Münchner kannte den Kurs aus zahlreichen Trainings- und Wettkampffahrten sehr gut und machte als Gesamt-23. weitere Plätze gut. Die Aufholjagd beförderte das „Riap-Team“ schließlich vom zwischenzeitlich 100. noch auf einen guten Mittelfeldplatz.pfa

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