Fussball-Regionalliga Bayern

Ein gefühlter Sieg beim Spitzenreiter

von Redaktion

Buchbachs Christian Brucia gleicht spät aus

München – Was für eine verrückte Schlussphase bei der Regionalligapartie des FC Bayern München II gegen den TSV Buchbach: Alles hatte sich schon auf ein 1:1 eingerichtet, da traf Kwasi Okyere Wriedt in der 93. Minute zum vermeintlichen Siegtreffer für den ungeschlagen Tabellenführer, doch Buchbach bewies unglaubliche Moral und glich durch Christian Brucia in der 96. Minute noch zum 2:2-Endstand aus.

„Hut ab vor meiner Mannschaft, großes Kompliment, dass sie nach dem späten Tor der Bayern den Kopf oben behalten hat und den Ausgleich erzielen konnte“, lobte Trainer Anton Bobenstetter sein Team und freute sich: „Das sind die Buchbacher Tugenden. Nach zwei Niederlagen wäre eine Pleite in der Nachspielzeit fatal gewesen. So aber haben wir große Moral gezeigt. Das kann für die ganze Saison wichtig sein, wenn man dafür belohnt wird, dass man den Glauben nicht verliert. Für uns ist das ein gefühlter Sieg.“ Mit einem 4-1-4-1 machten die Rot-Weißen dem scheinbar übermächtigen Gegner das Leben von Beginn an schwer. „Bayern hatte natürlich sehr viel mehr Ballbesitz, aber in unserer Hälfte waren wir immer einen Mann mehr. Das haben wir auch gebraucht, um die Räume eng zu machen“, so der Buchbacher Trainer, der insgesamt nur „wenige Chancen“ der Roten gesehen hat.

TSV Buchbach: Maus, Grübl, Leberfinger, Hain, Drum, Rosenzweig, Kwatu (ab 68. Brucia), Walleth, Petrovic, Bahar (ab 64. Bauer), Ammari (ab 89. Moser).

Schiedsrichter: Hummel (Betzigau).

Zuschauer: 766.

Tore. 0:1 Hain (21., Handelfmeter), 1:1 Shabani (49.), 2:1 Wriedt (90. + 3), 2:2 Brucia (90. + 6).mb

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