Fussball-Regionalliga Bayern

Mehr als fragwürdiger Elfer verdirbt’s Wacker

von Redaktion

1:1 nach echtem Topspiel gegen Memmingen

Burghausen – Mit einem Sieg über den FC Memmingen wäre der SV Wacker Burghausen ganz nah ran gekommen an Tabellenführer FC Bayern München II, der am Tag nach dem 1:1 in der Wacker-Arena nur ein 2:2 gegen den TSV Buchbach zuwege brachte. Zu einem Dreier im Spitzenspiel der Fußball-Regionalliga Bayern fehlte Burghausen jedoch etwas mehr Abschlussqualität, und das nötige Glück in der Situation, als Schiedsrichter Thomas Ehrnsberger auf Elfmeter für Memmingen entschied. Der Unparteiische aus Rieden in der Oberpfalz, der bei einem seiner ersten Spiele in Bayerns Beletage des Fußballs vor allem in der ersten Halbzeit große Probleme hatte, entschied nach einem vermeintlichen Foul von Lukas Aigner in der 28. Minute zunächst auf Freistoß, sein Assistent Benjamin Mignon, der rund 30 Meter vom Ort des Geschehens wegstand, wollte die Tat aber im Strafraum gesehen haben und so deutete Ehrnsberger auf den Punkt, von dem aus Jannik Rochelt unter heftigen Protesten der Gastgeber den Ausgleich markierte. Burghausens Trainer Wolfgang Schellenberg echauffierte sich mächtig, schlug aber nach dem Spiel beruhigende Töne an: „Wir hätten uns gewünscht, dass der Schiedsrichter bei seiner ursprünglichen Entscheidung geblieben wäre. Aber wir hatten danach 60 Minuten Zeit, um das Ding zu entscheiden.“

SV Wacker Burghausen: Flückiger, Schulz, Hingerl, Buchner, Coskun, Aigner, Wächter, Stingl (ab 82. Bachschmid), Subasic (ab 70. Duhnke), Richter, Marinkovic (ab 74. Omelanowsky).

Schiedsrichter: Ehrnsperger (1. FC Rieden).

Zuschauer: 829.

Tore: 1:0 Richter (21.), 1:1 Rochelt (28., Foulelfmeter).mb

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