Varazdin/Schwabhausen– Nachdem beide Spielerinnen des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB) ihr Einzel 0:3 verloren, beendete die 1:3-Niederlage im Doppel die Begegnung. In der Gruppenphase hatten sich die beiden 13-Jährigen souverän gegen die Slowakei (3:1) sowie Kroatien (3:0) durchgesetzt und damit den Gruppensieg erreicht.
Im Einzel war Pranjkovic eine von 16 gesetzten Schülerinnen, die erst in der zweiten Hauptrunde in das Turniergeschehen eingreifen mussten. Direkt zum Start verlor die Drittligaspielerin gegen Helena Sommerova (Tschechien) mit 4:11, 12:10, 8:11 und 8:11. „Wenn ich meine Trainingsleistungen auch im Wettkampf gezeigt hätte, wäre ich eine Runde weiter gekommen. Deshalb bin ich auch nicht zufrieden.“
An der Seite von Sarah Rau (SC Niestetal) wurde in der Doppel-Konkurrenz die erste Runde durch einen 3:0-Erfolg gegen die Kroatinnen Bruna Borovec/Jelena Vukelic gemeistert. Im Achtelfinale erwiesen sich Matilda Hansson/Leah Tveit Muskantor aus Schweden bei der 0:3-Niederlage als eine Nummer zu stark. „Sarah ist Abwehrspielerin, Wir harmonieren vom System nicht so gut zusammen“, sagte Naomi Pranjkovic.
Die seit Saisonbeginn für den TSV Schwabhausen in der 2. Bundesliga spielende Laura Tiefenbrunner aus Kolbermoor erreichte bei den Mädchen mit einer 2:1-Bilanz als Gruppenzweite die Einzel-Endrunde. Nach einem souveränen 4:0-Erfolg gegen Aleksandra Vovk (Slowakei) schied die 16-Jährige jedoch gegen Zhang Xiangyu aus China nach dem 2:11, 4:11, 7:11 sowie 1:11 aus. „Mit meinen Leistungen in der Vorrunde war ich noch ganz zufrieden. Gegen Zhang konnte ich mein Spiel nicht durchbringen und hatte wenige Chancen“, berichtete Tiefenbrunner.
Im Doppel an der Seite von Leili Mostafavi (Frankreich) sprang zunächst ein 3:1-Sieg gegen die Italienerinnen Gaia Monfardini/Valentina Roncallo heraus. Unglücklich war dagegen die 2:3-Niederlage im Achtelfinale gegen Diya Parag Chitale/Swastika Ghosh (Indien). Nach einer tollen Aufholjagd kämpften sich Tiefenbrunner/Mostafavi in den fünften Satz und wehrten beim Stand von 6:10 vier Matchbälle ab. In der Verlängerung behielt die indische Kombination dann aber mit 12:10 die Oberhand.