Ruhpolding – Nach den deutschen Meisterschaften im Biathlon wurden bereits die noch freien Plätze im Weltcup und IBU-Cup vergeben. Dabei erkämpften sich zahlreiche Athleten des Stützpunkts Ruhpolding die Starterlaubnis in den internationalen Wettkämpfen.
Im Weltcup-Team der Damen bereits gesetzt waren Olympiasiegerin Laura Dahlmeier (SC Partenkirchen) sowie die Stützpunkt-Sportlerinnen Denise Herrmann (WSC Erzgebirge Oberwiesenthal), Franziska Hildebrand (WSV Clausthal-Zellerfeld) und Vanessa Hinz (SC Schliersee). Qualifiziert haben sich zusätzlich Karolin Horchler (WSV Clausthal-Zellerfeld) sowie Franziska Preuß (SC Haag/beide Stützpunkt).
Feste Plätze im IBU-Cup erhielten Nadine Horchler (SC Willingen), Luise Kummer (SVE Frankenhain), Marie Heinrich (Großbreitenbacher SV), Janina Hettich (SC Schönwald) sowie Maren Hammerschmidt (SK Winterberg/Stützpunkt), die wegen einer Fußverletzung nur einen DM-Wettkampf bestreiten konnte. Gesetzt für den ersten Cup-Wettkampf ist Anna Weidel (WSV Kiefersfelden), für den zweiten Cup Christin Maier (SC Urach) und für den dritten Marion Deigentesch (SV Oberteisendorf). Deigentesch stürzte in Oberhof im Langlauf-Wettkampf und konnte daher im Massenstart nicht mehr antreten.
Bei den Männern war vor den Titelkämpfen bereits das „Weltmeister-Quartett“ mit Benedikt Doll (SZ Breitnau), Arnd Peiffer (WSV Clausthal-Zellerfeld), Erik Lesser (SV Frankenhain) und Simon Schempp (SZ Uhingen/Stützpunkt) für den Weltcup gesetzt worden.
Johannes Kühn (WSV Reit im Winkl) und Philipp Horn (SVE Frankenhain) qualifizierten sich durch ihre starken DM-Leistungen ebenfalls.
Im IBU-Cup dabei sind Lucas Fratzscher (WSV Oberhof), die vier Stützpunkt-Sportler Dominic Reiter (SC Ruhpolding), Philipp Nawrath (SK Nesselwang), Roman Rees (SV Schauinsland) und Niklas Homberg (SK Berchtesgaden) sowie Justus Strelow (SG Stahl Schmiedeberg).
Als Ersatzmänner für die IBU-Cups wurden nominiert: 1. Wettkampf: Johannes Donhauser (SC Ruhpolding); 2. Wettkampf: Matthias Dorfer (SV Marzoll); 3. Wettkampf: Marco Groß (SC Ruhpolding/alle Stützpunkt).
„Und natürlich bleibt das System offen“, so Remo Krug vom heimischen Trainerteam. Wer sich etwa beim ersten Deutschlandpokal im Winter mit guten Leistungen anbiete, dürfe dann im weiteren Verlauf der Saison auf höherwertige Einsätze hoffen. Sollte es zudem im Weltcup-Team zum Saisonbeginn (2. bis 9. Dezember in Pokljuka/Slowenien) einen Ausfall geben, würden der beste Athlet beziehungsweise die beste Athletin des ersten IBU-Cups (29. November bis 2. Dezember in Idre/Schweden) nach oben aufrücken.who