Pipinsrieds Trainer

„Wir müssen gewinnen“

von Redaktion

Jetzt zählt es für den TSV 1860 Rosenheim! Nach der insgesamt sechsten Auswärtsniederlage beim 0:2 in Ingolstadt müssen die Mannen von Trainer Ogi Zaric heute, Samstag, 14 Uhr, im immens wichtigen Sechs-Punkte-Spiel gegen den Tabellennachbarn aus Pipinsried einen Dreier einfahren um wieder Anschluss ans Mittelfeld zu finden.

Der Pipinsrieder Spielertrainer Fabian Hürzeler sagt vor dem heutigen Spiel: „Rosenheim hat im Sturm große Qualität. Wir müssen sie möglichst weit weg von unserem Tor halten. Das wird ein sehr wichtiges Spiel für uns. Wir müssen gewinnen, daran führt für uns kein Weg vorbei.“

Für 1860 Rosenheim zählt nur ein Sieg

Gleiches gilt jedoch auch für die Gäste aus dem 600- Seelen-Dorf im Landkreis Dachau. Bei derzeit lediglich zehn Zählern auf der Habenseite weisen die Hürzeler-/ Bender-Schützlinge nochmal zwei Punkte weniger auf als der Gastgeber, somit ist der Druck beim Gegner noch höher.

Die deutliche 0:3-Heimpleite vom letzten Wochenende gegen den TSV Buchbach, bei der man zudem noch einen Platzverweis von Kapitän Thomas Berger hinnehmen musste, nagte sicherlich am Selbstvertrauen.

„Mit Grassow, Rabihic, Knecht, dem Ex-Rosenheimer Michael Denz und meinem spielenden Trainerkollegen Fabian Hürzeler, um nur einige zu nennen, können die Pipinsrieder schon eine beachtliche individuelle Qualität aufweisen. Wir erwarten daher nicht nur eine leidenschaftlich und kampfbetont geführte Begegnung unserer Gäste, sondern sind uns bewusst, dass sie auch sehr gut kicken können, sofern wir das zulassen“, mahnt der Trainer von 1860 Rosenheim, Ogi Zaric.

Mit dem Engagement des Ex-Profis Manfred Bender als gleichgestellten Trainerkollegen zum bisherigen Alleinverantwortlichen Fabian Hürzeler, der sich nun während den Partien ganz auf seine fußballerische Leistung konzentrieren kann, hofft der Tabellenvorletzte auf die Wende.

Im Rosenheimer Jahnstadion wird das aber schwer, denn die Sechziger sind heimstark, haben zuletzt gegen die Spitzenteams Bayern gewonnen und gegen Schweinfurt und Burghausen Unentschieden gespielt. Das lässt heute durchaus auf einen so wichtigen Dreier am Samstag hoffen. „Wir erwarten eine maximal gute Leistung unseres Teams, in der sich meine Spieler diszipliniert verhalten und unsere Vorgaben umsetzen. Uns ist natürlich bewusst, wie wichtig das Spiel am Samstag ist. Wir wollen aber auf alle Fälle unserer Linie treu bleiben und damit einen weiteren Heimsieg einfahren“, so der durchaus optimistische Sechziger-Coach.

Neben dem Ausfall von Kapitän Matze Heiß (5. gelbe Karte) fehlt auch Mittelfeldstratege Philipp Maier nach der Ampelkarte aus dem Ingolstadt-Spiel. „Es sind sicherlich zwei schmerzhafte Ausfälle in diesem so bedeutenden Spiel für uns, aber gleichzeitig freut es mich für die Jungs, die nun in die Bresche springen werden“, so Zaric weiter. Daneben ist nur noch der Einsatz von Bruno Goncalves (Oberschenkelprobleme) fraglich, ansonsten stehen dem Rosenheimer Trainer-Duo Zaric/Kasparetti alle Mann zur Verfügung.

Es wird schon durch die Sperren bedingt den ein oder anderen Wechsel in der Startelf geben, möglicherweise bekommen darüber hinaus aber weitere Spieler aus taktischen Gründen die Chance sich zu beweisen. Ein Sieg auf eigenem Platz gegen einen direkten Kontrahenten um den Klassenerhalt ist eigentlich Pflicht.re/bz

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