Fürth – Stefan Wächter hat den SV Wacker Burghausen am Montagabend wieder auf Platz zwei geschossen – der 1:0-Sieg in Fürth war der verdiente Lohn nach einer langen Dienstreise, die erst um halb drei Uhr morgens mit der Rückkehr nach Burghausen endete.
Während Teammanager Karl-Heinz Fenk von einer „taktischen Meisterleistung“ schwärmte, sprach Trainer Wolfgang Schellenberg von einem „starken Spiel“ seiner Mannschaft: „Wir haben in einem Spiel auf Augenhöhe eine starke Leistung abgeliefert, haben defensiv wenig zugelassen und konnten uns immer wieder gefährlich nach vorne durchspielen. Unterm Strich ein verdienter Sieg.“ Bei der Anreise gerieten die Burghauser in einen Stau, kamen deswegen sehr spät in Fürth an und so wurde die letzte Partie des 14. Spieletages in der Fußball-Regionalliga mit 15-minütiger Verspätung erst um 20.45 Uhr im Fürther Ronhof angepfiffen, in dem sich gerade mal 167 Zuschauer verloren.
In der 67. Minute war es dann aber so weit: Julien Richter fing einen schlampigen Querpass der Gastgeber ab, bediente Duhnke und dieses Mal war Funk gegen den zentralen Volleykracher von Wächter machtlos. Burghausen ließ in der Folge nichts mehr anbrennen und spielte den knappen Vorsprung im Stil einer Spitzenmannschaft nach Hause. mb