von Redaktion

Die Herren der Bad Aibling Fireballs haben im Heimspiel gegen Science City Jena 2 mit einem 87:72 den ersten Sieg in der Regionalliga Süd-Ost feiern können. Dank einer starken Mannschaftsleistung in der Verteidigung und einer deutlichen Aufbesserung der Wurfquote gelang es, die Bundesliga-Reserve zu bezwingen.

Den Anschluss geschafft

Bad Aibling – Das Team der Gäste, das überwiegend aus gut ausgebildeten Nachwuchsspielern des Bundesligisten besteht, musste nach sechs Sekunden den ersten Rückschlag verkraften, als sich Julian Förster am Fuß verletzte und ausgewechselt werden musste. Bad Aibling startete gut in die Partie, allen voran das Dreiergespann Bradaric, Mirceta und Wießnet setzte den Thüringern zu. Der Spielplan von Coach Guggenhuber, die körperlichen Vorteile unter dem Korb auszuspielen, schien aufzugehen, Wießnet gelangen im ersten Viertel acht Punkte am Brett (Spielstand 24:19).

Die errungene Führung sollte das Heimteam für das gesamte Spiel nun nicht mehr abgeben. Eine konzentrierte Leistung in der Defensive zwang Jena immer wieder zu schwierigen Würfen und die Fireballs konnten ein ums andere Mal direkt nach dem Defensivrebound per Fastbreak abschließen. Die Mannschaft um Kapitän Simon Bradaric baute die Führung kontinuierlich aus und zog auf 44:29 zur Halbzeit davon.

Der Aufsteiger spielte auch im dritten Viertel stark auf, der Ball wurde in der Offensive gut bewegt, oft wurde Scharfschütze Mio Mirceta am Ende des Spielzugs frei an der Drei-Punkte-Linie bedient – und falls der Wurf nicht den Weg durch die Reuse fand, konnten Steffen Lautner oder Johannes Wießnet die Abpraller effektiv verwerten. Defensiv zeigten die Aiblinger weiterhin eine konstante Leistung, erlaubten selten einfache Punkte. Doch gegen Ende des dritten Viertels kamen die Gäste durch Freiwürfe und hart umkämpfte Offensivrebounds auf zehn Punkte heran (65:55).

Nun fehlte den Aiblingern zu Beginn des vierten Viertels ein wenig die Leichtigkeit in der Offensive, Jena konnte den Abstand bis auf fünf Punkte verkürzen. Als dann knapp zwei Minuten vor Ende Johannes Wießnet einen Durchstecker von Simon Bradaric, der nun seinen bereits elften Assist verbuchen konnte, verwertete, Aufbauspieler Radojicic sich ein technisches Foul leistete und erneut Wießnet mit einem Pass in die Ecke Mario Hack Vázquez bediente, der den Dreier zum richtigen Zeitpunkt verwandelte, war beim 83:72 die Partie entschieden. Simon Bradaric (23 Punkte, 11 Assists) und Steffen Lautner (14 Punkte) stellten dann von der Freiwurflinie den Endstand zum 87:72 her. „Ein sehr wichtiger Sieg. Wir haben gut verteidigt, vorne den Ball gut bewegt und unsere Würfe endlich getroffen“, so Kapitän Simon Bradaric.re

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