Nächstes Spitzenspiel für den SV Wacker Burghausen: Der Tabellenzweite der Fußball-Regionalliga Bayern erwartet am heutigen Samstag um 14 Uhr den VfB Eichstätt, der nur einen Punkt hinter den Gastgebern auf Rang vier liegt. „Hut ab vor den Eichstättern, die eine Riesensaison spielen“, zollt Burghausens Trainer Wolfgang Schellenberg dem Gegner großen Respekt.
Der Vorjahresaufsteiger, der gleich in seiner Premierensaison auf Platz sieben kam, hat in dieser Spielzeit mit großem Verletzungspech zu kämpfen: Jens Förtsch (Kreuzbandriss), Sebastian Graßl (Wadenbeinbruch) und Dominik Wolfsteiner (Hüftverletzung) fehlen schon seit geraumer Zeit, deswegen haben die Eichstätter auch im August mit Markus Steinhöfer (Darmstadt 98) und Abwehrkante Michael Zant (1860 Rosenheim) personell noch mal kräftig nachgelegt. „Vereine wie Eichstätt stellen sich ja gerne als Underdog oder Außenseiter hin, wer aber in der Lage ist, solche Leute zu holen, ist in meinen Augen längst in der Liga angekommen“, sagt Schellenberg.
Während Marcel Schelle, der im Sommer aus Seligenporten kam und gleich voll eingeschlagen hat, sicher wegen der fünften Gelben fehlt, soll Ex-Profi Steinhöfer angeblich verhindert sein. Schellenberg: „Das wäre sicher kein Nachteil für uns.“
Auch bei den Gastgebern wird es personelle Veränderungen geben. „Ich erwarte von den Leuten, die jetzt gegen Eichstätt reinkommen, dass sie ihre Chance nutzen und dass sie es dem Trainer schwer machen. Schließlich steht am Montag in einer Woche das Highlight bei den Bayern auf dem Programm und da möchte ja jeder spielen“, so Schellenberg, der sich aber noch nicht mit dem Spitzenreiter befasst, sonder mit dem VfB Eichstätt. mb