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Verlosung
Fussball-Regionalliga 1860 Rosenheim empfängt heute Schalding-Heining
Ein schwerer Brocken, der schwächelt
Rosenheim – Die Erleichterung war groß im Lager der Rosenheimer Regionalliga-Fußballer nach dem Sieg im Auswärtsspiel beim FV Illertissen. Einem zu keiner Zeit gefährdeten 2:0-Sieg folgten anschließend die fußballüblichen Floskeln: „Jetzt gilt es nachzulegen“ oder „Das muss der Mannschaft nun Auftrieb geben“. Für das Team von Coach Ogi Zaric wartet am heutigen Samstag (Anpfiff 14 Uhr) die nächste unangenehme Aufgabe. Der Gegner: SV Schalding-Heining.
„Die Liga ist unglaublich eng in diesem Jahr“, analysiert Rosenheims Ogi Zaric die Regionalliga Bayern nach 15 absolvierten Partien. Und Sechzigs junger Chefcoach hat Recht, denn den achtplatzierten SV Schalding und den Tabellenletzten FC Pipinsried trennen gerade einmal sechs Punkte.
Der SV Schalding-Heining ist zwar auswärts immer noch ungeschlagen, blieb zuletzt aber viermal in Folge sieglos. „Wir haben in den letzten Wochen einige Punkte liegen gelassen, deshalb dürfen wir uns in Rosenheim keine Nullrunde erlauben“, weiß Schaldings Manager Markus Clemens. Natürlich ist die Mannschaft von Spielertrainer Stefan Köck, die mit insgesamt 15 geholten Punkten auf des Gegners Plätzen die derzeit drittstärkste Auswärtskraft der Liga stellt, ein gewaltiger Brocken, aber nichts ist im heimischen Jahnstadion unmöglich. „Wir sind nun als Team gewachsen. Schalding spielt wirkliche eine gute Runde, wir müssen höllisch aufpassen und hochkonzentriert zu Werke gehen“, sagt Ogi Zaric.
Hinten werden wohl erneut Wallner, Heiß (leicht angeschlagen) und Lenz die Ordnung halten und davor von Räuber (nach Sperre wieder dabei), Krätschmer und Maier unterstützt werden. Im Angriff haben Zaric und dessen Co-Trainer, Thomas Kasparetti dahingehend die Qual der Wahl, wer Angreifer Markus Einsiedler unterstützen wird. Einsiedler selbst steuerte im Allgäu beide Treffer bei und wurde im vergangenen Spiel von Linner und Bosnjak unterstützt. Da jedoch in dieser Partie mit Neumeier, Jahic und Majdancevic keine Unbekannten auf der Bank Platz nahmen, könnte eine Rotation um Einsiedler herum durchaus denkbar erscheinen.
Der Blick ist auf alle Fälle nach oben gerichtet, die Tabelle soll von hinten aufgerollt werden. Dass dies keine Utopie ist, zeigt die derzeitige Situation in der unteren Tabellenhälfte. Der zehnte Rang ist im Augenblick nur drei Punkte entfernt, insgesamt fünf Teams weisen sogar dieselbe Punkteausbeute wie die 60er auf – da wäre ein großer Sprung möglich. mpo/re/dme