von Redaktion

Ab sofort ist Rudi Schlosser beim Fußball-Landesligisten verantwortlicher Coach

SBR und Klaus Seidel trennen sich

Rosenheim – Zweimal rettete Klaus Seidel den Fußball-Landesligisten SB/DJK Rosenheim in der Relegation vor dem sicheren Abstieg, einmal in einer fast aussichtslosen Situation. Der Saisonstart in das Spieljahr 2018/19 verlief vielversprechend, doch nach fünf Spielen ohne Sieg, Differenzen in der sportlichen Ausrichtung und internen Querelen trennen sich die Wege.

Dank an Seidel

In einer Pressemitteilung, in der sich die SBR-Verantwortlichen ausdrücklich für die geleistete Arbeit bei Seidel bedanken, steht: In der sportlich zuletzt schwierigen Situation und dem Abrutschen auf Tabellenrang 13 sahen beide Seiten keine Perspektive mehr für eine langfristige Zusammenarbeit.

Klaus Seidel stimmte dieser Ausführung zu und ergänzte: „Wir hatten unterschiedliche Meinungen in der sportlichen Ausrichtung und meine Kapazitäten waren erreicht. Ich habe hier unter schwierigsten Bedingungen gearbeitet und habe meines Erachtens viel rausgeholt. Vielleicht macht es ja jetzt jemand besser.“

Seidel gab zu, dass er beim letzten Spiel in Karlsfeld nach seinen Worten „einen Bock geschossen“ hat und zu laut gewesen ist: „Das war nicht in Ordnung, dafür habe ich mich auch in meiner Abschiedsrede bei der Mannschaft entschuldigt.“

Für die restlichen fünf Spiele vor der Winterpause übernimmt jetzt der ehemalige Bayernliga-Torjäger des TSV 1860 Rosenheim und aktuelle SBR-Kreisliga-Coach Rudi Schlosser das Traineramt. „Ich will da jetzt nicht viel über Taktik sprechen und etwas verändern, ich will nur, dass die Jungs wieder Spaß am Fußball haben. Fußball spielen können sie, das haben sie schon bewiesen“, erklärte Schlosser und freut sich, dass ihm die Verantwortung übertragen wurde. „Natürlich habe ich Ja gesagt, weil ich dem Verein in der schwierigen Situation helfen will“, so Schlosser, der sich durchaus vorstellen könnte auch nach der Winterpause das Landesligateam zu trainieren. „Natürlich würde ich das machen, aber jetzt stehen erst einmal fünf wichtige Spiele an und dann wird man sehen, wie sich alles entwickelt“, legt Schlosser den Fokus auf die nächsten Wochen und vorrangig auf das Heimspiel am Samstag gegen den SV Erlbach. bz

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