von Redaktion

66:74 – Bad Aiblings Basketballer belohnen sich nicht

Fireballs verlieren erneut

Bamberg – Bad Aiblings Basketball-Herren haben das Regionalliga-Auswärtsspiel bei der TTL Basketball in Bamberg mit 66:74 verloren.

„Es ist das alte Problem.“, resümierte Coach Tobias Guggenhuber nach der Niederlage. „Unsere Wurfquote von jenseits der Drei-Punkte-Linie war nicht gut genug, um ein solches Spiel zu gewinnen, zudem haben wir heute auch aus der Nähe nicht geglänzt.“ Mit dieser Erkenntnis mussten die Fireballs Bad Aibling den Weg nach Hause antreten.

Nach einem guten Start in die Partie gelang es dem Aufsteiger nicht, den Rückenwind des ersten Viertels mitzunehmen, und gingen mit einem 37:45-Rückstand in die Halbzeit. Trotz harten Kampfs in der Schlussphase belohnten sich die Fireballs nicht mit Punkten.

Bad Aibling trat die Reise nach Oberfranken nur zu neunt an, da mehrere Spieler verletzungsbedingt fehlten. Jedoch erwischten die Kurstädter den besseren Start. Sie überrumpelten den TTL Basketball Bamberg mit schnellem Spiel, verteidigten zudem solide und überzeugten im ersten Abschnitt mit einer guten Wurfquote. Folglich ging das erste Viertel mit 29:20 an die Gäste.

In den folgenden zehn Minuten gaben die Fireballs das Spiel aus der Hand. Aibling lud das Heimteam geradezu dazu ein, Punkte zu erzielen. Ein ums andere Mal passte die Abstimmung in der Defensive nicht. Allen voran Christoph Dippold und Robert Ferguson setzten Bad Aibling in dieser Phase zu. Zusammen erzielten sie über die Hälfte der 25 Bamberger Punkte. Die Gäste erzielten lediglich neun Punkte und gingen folgerichtig mit einem 37:45-Rückstand in die Halbzeit.

Im dritten Viertel gestalteteten die Kurstädter das Spiel wieder ausgeglichen. Johannes Wießnet (15 Punkte/13 Rebounds) gelang es, den Ex-Profi Robert Ferguson weitestgehend auszuschalten und selbst offensiv zu überzeugen. Obwohl sich Aufbauspieler Simon Bradaric nur durch Fouls zu helfen wusste und folglich zunächst auf der Bank Platz nahm, ließ der Aufsteiger aus Bad Aibling nicht locker und verkürzte zum letzten Viertel noch einmal auf sechs Punkte (58:52).

Im Schlussviertel gab es einen offenen Schlagabtausch. Zurück auf dem Feld bekam Kapitän Bradaric nach einem strittigen Pfiff, sechs Minuten vor Ende sein fünftes Foul. Trotzdem kamen die Aiblinger, bis auf 64:62 heran. Doch der erfahrene Ferguson mit einem Drei-Punkte-Wurf sowie Daniel Eisenhardt mit zwei verwandelten Freiwürfen, bauten die Führung für die Heimmannschaft wieder aus.

„Bamberg hat dieses Spiel am Ende gewonnen, weil sie mehr Rebounds als wir geholt haben und aus dem Feld „hochprozentiger“ (38 Prozent) getroffen haben (30 Prozent). Wir haben unsere Chancen nicht genutzt, viele offene Würfe liegen lassen und uns somit erneut nicht für ein eigentlich gutes Spiel belohnt. Schade, hier wäre durchaus mehr drin gewesen.“, so das Resümee Guggenhubers.

Am kommenden Sonntag, um 16 Uhr findet das Heimspiel gegen den MTSV Schwabing statt.re

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