Zeitplan der deutschen Meisterschaft

von Redaktion

Für die Eisschnellläufer der Inzeller Trainingsgruppe von Coach Danny Leger stehen am Wochenende die deutschen Einzelstrecken-Meisterschaften auf dem Programm. Am Start in der heimischen Max-Aicher-Arena sind Roxanne und Joel Dufter und Gabi Hirschbichler sowie Leia Behlau.

Freitag, 17 Uhr: 500 Meter Herren, 1500 Meter Damen, 5000 Meter Herren.

Samstag, 13 Uhr: 500 Meter Damen, 1500 Meter Herren, 3000 Meter Damen.

Sonntag, 13 Uhr: 1000 Meter Damen/Herren, 5000 Meter Damen, 10 000 Meter Herren, Massenstart Damen/Herren.

DM als Zwischenschritt

Inzell – „Die Meisterschaften sind sehr wichtig, sie zählen zur Qualifikation für den ersten Weltcup-Block Ende des Jahres“, weiß Leger. In diesem Wettkampf-Winter ist für den Coach die Heim-Weltmeisterschaft im Februar das absolute Highlight. Deswegen ist die Qualifikation für den Weltcup gleich doppelt wichtig. „Die Anspannung bei den Sportlern steigt, und ich bin mir sicher, dass meine drei WM-Kandidaten eine gute Performance abliefern werden“, ist sich der Trainer sicher.

Allerdings lief die Vorbereitung vor allem zuletzt bei den Dufters und Gabi Hirschbichler sehr unterschiedlich. Den besten Eindruck hat Joel Dufter hinterlassen. „Er hat alle seine Einheiten umsetzen können. Derzeit ist er ein wenig müde, das wird sich bis zur Meisterschaft aber legen“, ist Leger überzeugt. „Bei der ,Deutschen‘ sollte man auf einen guten Stand sein“, weiß auch Joel Dufter. Der 23-Jährige hat einen ordentlichen Saisoneinstieg, allerdings waren die Zeiten in den Testrennen noch nicht übermäßig schnell. „Ich brauche meine Rennen, um in Fahrt zu kommen. Bis zum Freitag bekomme ich das aber hin“, ist sich der Sportler sicher. Großes Ziel ist natürlich die WM in der heimischen Arena. „Sie schwebt im Hinterkopf, es ist aber noch ein langer Weg dorthin.“ Auf dem Weg zum Training werden er und seine Trainingsgruppe aber täglich an das Großereignis erinnert. „Wir fahren ja immer an dem großen Plakat vorbei“, meint Dufter.

Etwas das Sorgenkind war zuletzt Gabi Hirschbichler, die 34-Jährige hatte laut Trainer große Probleme im gesundheitlichen und muskulären Bereich. „Ich habe mir große Sorgen gemacht, zum Glück hat sie sich in den vergangenen Tagen aus dem Loch herausgezogen. Sie ist in den Tests zuletzt gute Zeiten gelaufen.“ Hirschbichler selbst sagt: „Ich hoffe, dass ich die Qualifikation für den Weltcup schaffe. In den letzten sechs Wochen hat es mich sauber ,gefuchst‘, es hat da und dort gezwickt. Es wird aber jetzt auch von Tag zu Tag besser“, meint sie. Die Inzellerin sieht die Teilnahme am Weltcup als erste Hürde für einen Start bei der Weltmeisterschaft. Nach der Teilnahme an der WM 2011 in der Max-Aicher-Arena wären dies ihre zweiten Titelkämpfe auf heimischem Eis.

Auch Roxanne Dufter hat die WM als großes Saisonziel fest im Blick. Nach ihrer Krankheit bei Olympia hat die 26-Jährige auch in der Vorbereitung gesundheitliche Probleme gehabt, mittlerweile ist aber alles ausgestanden. „Bisher bin ich sehr zufrieden, ich habe einige Läufe aus dem Training heraus bestritten. Bei der deutschen Meisterschaft will ich saubere Läufe abliefern, dann steht einem guten Ergebnis nichts im Weg“, so die Rechnung der Eisschnellläuferin. „Zusammen mit dem Bruder die ,WM dahoam‘ zu bestreiten, wäre natürlich schon ein Traum“, fügt sie hinzu. „Sie hat sich wieder richtig erholt und wird am Wochenende eine gute Rolle spielen“, sagt Leger.

Erfreut ist der Trainer über die Entwicklung von Leia Behlau. Die 22-Jährige ist im Frühjahr von Erfurt nach Inzell gewechselt. „Physisch und körperlich passt alles, aber sie hat noch technische Probleme. Daran müssen wir arbeiten, damit sie international konkurrenzfähig wird.“ Das sieht auch Behlau: „Für mich geht es von Wettkampf zu Wettkampf, um die technischen Dinge umzusetzen.“shu

Artikel 1 von 11