Wasserburg – Zweiter gegen Dritter: Auf die Fans der Innstädterinnen wartet also ein richtiges Spitzenspiel der 1. Bundesliga. Der TSV steht vor dem siebten Spieltag mit fünf Siegen einen Rang vor den Gästen aus Nordrhein-Westfalen, die ebenso nur eine Niederlage auf dem Konto haben, allerdings bislang eine Partie weniger absolviert haben. Ganz oben in der DBBL-Tabelle rangiert der weiterhin ungeschlagene BC Marburg, auf Rang vier folgen mit bereits jeweils drei Niederlagen Keltern, Hannover und Freiburg.
Der letztjährige Meisterschaftsdritte Herne konnte sein Team aus der Vorsaison beinahe komplett zusammenhalten. So sind unter anderem die drei Niederländerinnen Loyce Bettonvil, Jill Bettonvil und Karin Kuijt sowie die 1,94 Meter große Australierin Natalie Burton, die Italienerin Beatrice Attura und die ehemalige deutsche Nationalspielerin Emina Karic weiterhin an Bord. Neu in Herne sind Laura Westerik (ebenfalls Niederlande), Jordan Frericks und Drew Sannes (beide USA).
Trainer Marek Piotrowski verteilt die Spielzeit auf neun bis zehn seiner Akteurinnen relativ gleichmäßig und auch die Punkteverteilung ist sehr ausgeglichen. Lediglich Forward Frericks ragt heraus und zählt mit ihren 15,0 Punkten und 8,8 Rebounds pro Partie zu den Top Fünf der Liga in beiden Kategorien.
„Herne ist eine sehr starke und sehr gut eingespielte Mannschaft“, so Wasserburgs Head-Coach Sidney Parsons, die ein hartes und umkämpftes Spiel erwartet: „Für uns ist es eine lange und anstrengende Woche, aber wir werden uns natürlich wie immer bestens auf den nächsten Gegner vorbereiten.“ In den wenigen Trainingseinheiten bis zur Begegnung werde sie speziell an den Fehlern aus dem Göttingen-Spiel arbeiten: „Wir müssen unsere Rotation in der Verteidigung und unsere Kommunikation verbessern.“ Wohl nicht mit dabei sein wird Ashley Willams, die sich im Spiel am Mittwoch am Fuß verletzt hat.soa