Schweres Spitzenspiel

von Redaktion

TT-Bundesligist Kolbermoor am Sonntag mit Heimspiel

Kolbermoor – Für Kolbermoors Bundesliga-Tischtennis-Damen stehen in der Vorrunde noch zwei Begegnungen auf dem Programm, die es in sich haben. Am Sonntag, 9. Dezember, gastiert der Tabellenführer beim ttc berlin eastside und bereits an diesem Sonntag ist man ab 14 Uhr Gastgeber für den TuS Bad Driburg.

Kolbermoors stellvertretender Abteilungsleiter Günter Lodes sieht in der Begegnung gegen die Gäste aus Nordrhein-Westfalen so etwas wie einen Dauerbrenner. Seine Ansicht werden sicherlich viele teilen. Obwohl der Tabellenfünfte erst seit der Saison 2014/15 der deutschen Eliteliga angehört, ist man sich schon einige Male über den Weg gelaufen. Siege und Niederlagen halten sich in etwa die Waage. Beide Teams durften dabei schon hohe Erfolge einfahren, kassierten aber auch schon dementsprechende Niederlagen.

Auch am Sonntag gibt es wieder keinen echten Favoriten, ist doch die Liga heuer so ausgeglichen wie selten zuvor. Kolbermoors Damen führen derzeit die Tabelle an, haben aber lediglich zwei Zähler Vorsprung auf den Fünften Bad Driburg. „Zurzeit ist alles eng. Ich kann mir vorstellen, dass es wieder in Richtung 6:4 geht. Es kann aber auch durchaus sein, dass das Spiel 5:5 endet“, erörterte Lodes die derzeitige Situation. Fest steht auf alle Fälle, dass Bad Driburg kein leicht verdaulicher Happen wird. Dagegen sprechen schon die Referenzen, die die Westfälinnen vorweisen. So spielte der Gegner beispielsweise in der vorletzten Saison in der Champions League und ist hier Kolbermoors Quartett um einiges voraus. Auch in der Mannschaft selber hat sich in den letzten Jahren eigentlich nicht viel verändert. Katharina Michajlova kann hier ein Lied singen, spielte sie doch selbst drei Jahre lang in Bad Driburg.

Zu Beginn dieser Saison hat man nach dem Abgang von Nina Mittelham nach Berlin die 24-jährige Britt Eerland verpflichtet. Die Nummer 39 der Weltrangliste spielte bis 2015 in Bingen und wechselte dann für drei Jahre nach Frankreich zu TT Saint-Quentin. Um die Stärke der niederländischen Nationalspielerin weiß Sabine Winter sicherlich Bescheid. In der Saison 2014/15 musste sie in der Rückrunde eine 1:3-Niederlage hinnehmen und jüngst hat Eerland den Berlinerinnen Nina Mittelham und Georgina Pota zwei Niederlagen zugefügt. Auch Sarah de Nutte ist in heimischen Kreisen kein unbeschriebenes Blatt. Auch wenn Kristin Lang beim EM-Qualifikationsspiel als Siegerin gegen die luxemburgische Nationalspielerin hervorging, so wird sich die 33-Jährige sicherlich noch an die Saison 2016/17 erinnern. Da musste sie nämlich im Rückrundenspiel eine 1:3-Niederlage hinnehmen. Im zweiten Paarkreuz arbeitete sich Nadine Bollmeier nach ihrer Babypause wieder an das Bundesliga-Niveau heran und hinterlässt derzeit einen hervorragenden Eindruck. „Unsere Damen sind gut drauf. Es wird aber ein prickelnder Happen. Nadine Bollmeier kann man nicht einschätzen, aber ich hoffe, dass wir in jedem Paarkreuz einen Tick besser sind“, äußerte sich Kolbermoors Lodes. eg

Artikel 1 von 11