Bayreuth – Endlich Winterpause! Für den SV Wacker Burghausen kommt die dreimonatige Unterbrechung in der Fußball-Regionalliga zur rechten Zeit, denn in den letzten Wochen lief es einfach nicht mehr nach Plan. Auch zum Jahresabschluss musste sich die Mannschaft von Trainer Wolfgang Schellenberg am Samstag mit einem 1:1 bei der SpVgg Bayreuth zufrieden geben.
Mit nur sechs Punkten aus den letzten acht Begegnungen hat Burghausen im Kampf um den begehrten zweiten Platz, der voraussichtlich den Start im DFB-Pokal bedeutet, viel Boden verloren. Sei es aufgrund der Abschlussschwäche, sei es aufgrund einiger Abwehrfehler oder sei es aufgrund zweifelhafter Entscheidungen, die Schellenberg schon einige Mal angemahnt hatte, aber nicht mehr explizit in Feld führen wollte.
Allerdings war auch der Ausgleichstreffer der Bayreuther am Samstag höchst umstritten, denn Torschütze Chris Wolf leistete sich nach einer Ecke von Ivan Knezevic in der 89. Minute ein Foul an Matthias Stingl, ehe er mit einem abgefälschten Schuss Franco Flückiger in der 89. Minute zum 1:1 überwand. Wie schon vor 14 Tagen in Illertissen, als Burghausen kurz vor Schluss das 2:2 hinnehmen musste, entglitt Wacker also der schon sicher geglaubte Dreier. „Wir haben praktisch nichts zugelassen, der Ausgleich war uns unserer Sicht nicht rechtens“, so Schellenberger, der jedoch gestand: „Das war ein typisches 0:0-Spiel, das dann 1:1 ausgegangen ist. Letztlich entspricht die Punkteteilung den Spielanteilen und den gezeigten Leistungen.“
SV Wacker Burghausen: Flückiger, Schulz (ab 59. Winklbauer), Mankowski, Buchner (ab 24. Nicklas), Coskun, Wächter, Stingl, Aigner, Subasic, Duhnke, Richter (ab 86. Hofstetter).
Schiedsrichter: Hummel (TSV Betzigau).
Zuschauer: 500.
Tore: 0:1 Subasic (65., Handelfmeter), 1:1 Wolf (89.).mb