Rosenheim – Die Tischtennis-Weltrangliste, die für Dezember veröffentlicht wurde, hat für die heimischen Akteure zumeist erfreuliche Aspekte gebracht. Auch über das Jahr gesehen waren teilweise leichte Positionsverbesserungen zu beobachten.
Freuen darf sich sicherlich Sabine Winter. Die 26-jährige Kolbermoorer Bundesligaspielerin zählt wieder zu den Top 60 in der Welt, wird sie doch auf Position 56 notiert. Zwar verliefen die Swedish Open im November mit gerade einmal 15 Pünktchen überhaupt nicht nach ihrem Geschmack, dafür aber holte sie bei den Austrian Open in Linz 450 Zähler. Sie verbesserte sich damit im Gegensatz zum letzten Monat um fünf Ränge. Zum Vergleich des Jahres 2017, als sie im Dezember an 65. Stelle stand, hat sie sich immerhin um neun Ränge nach vorne gearbeitet.
Die Bilanz von Kristin Lang, die lange Zeit eine „Tischtennis-Pause“ eingelegt hatte, kann sich sehen lassen. Mit Position 110 hat sie im Gegensatz zum November nochmals drei Plätze gutgemacht. Von Januar (Position 176) bis Dezember konnte sie sich um 66 Ränge verbessern.
1530 Punkte bekam Jia Liu zuletzt beim World Cup im September im chinesischen Chengdu auf ihrem Konto gutgeschrieben. Allerdings bestritt sie seitdem keinen internationalen Wettkampf mehr, was zur Folge hatte, dass sie vom 47. auf den 66. Platz zurückgefallen ist. Allerdings kann sich die Gesamtbilanz der Austro-Chinesin mit 5784 Zählern sehen lassen. Der Unterschied zwischen den einzelnen Spielerinnen ist verhältnismäßig gering, sodass sie schnell wieder die Möglichkeit hat, wieder zu den Top 50 zu gehören. Im Dezember 2017 ist ihr dies übrigens mit Rang 32 gelungen.
Für ein kleines Kuriosum hat Katharina Michajlova gesorgt. Die Kolbermoorerin hielt sich mit Rang 773 auf dem Niveau des Vormonats, konnte sich aber von April weg um 41 Plätze verbessern.
Die Ex-Kolbermoorerin Laura Tiefenbrunner, die aktuell bei der Jugend-Weltmeisterschaft in Singapur weilt, hatte starke Konkurrenz als Gegner, was sich auch in der Weltrangliste der Klasse U18 bemerkbar machte. Im Dezember wird sie mit Rang 78 sowie 1927 Punkten notiert und verschlechterte sich damit um fünf Ränge. Begonnen hatte sie das Jahr auf Rang 46.
In der gleichen Altersklasse war bei Felix Wetzel – jetzt FC Bayern München – eine Steigerung festzustellen. Im Dezember wurde er mit Platz 220 und insgesamt 768 Punkten notiert. Im Gegensatz zum November ist dies eine Steigerung um 19 Ränge. Einen großen Anteil daran hatten die 292 Punkte bei den Hungarian Open in Szombathely. Der ehemalige SBR-Spieler hatte das Jahr noch mit Position 340 begonnen.
In der Klasse U15 hat sich Naomi Pranjkovic gut geschlagen. Obwohl sie bei den Hungarian Open 474 Punkte holte und auf 2254 Punkte kam, fiel sie im Gegensatz zum November aber mit Rang 46 um sieben Plätze zurück. Im Januar noch an Position 53 geführt, hielt sie ihr Niveau und konnte sich in diesem Jahr um sieben Plätze verbessern.
Einen großen Sprung hat Mike Hollo in der Klasse U15 gemacht. Mit 4639 Punkten wird der Neu-Fürstenfeldbrucker in der Weltrangliste auf Rang 13 geführt. Im Gegensatz zum November ist dies ein Verlust von einem Platz. Aber die Steigerung vom Dezember letzten Jahres, als er an 55. Stelle stand, kann sich sehen lassen.eg