Neun Spiele haben die Regionalliga-Basketballer in der bisherigen Hinrunde der 1. Regionalliga Südost verloren – fünf davon mit weniger als fünf Punkten. Auch in der Auswärtspartie am Samstag in Ansbach ereilte sie dieses Schicksal: Nach aufopferungsvollem Kampf vor allem im letzten Viertel zogen die Miller-Schützlinge mit 84:87 hauchdünn den Kürzeren.
Auffällig bei dieser unglücklichen Negativ-Serie ist allerdings auch, dass die Rosenheimer die engen Partien oft aufgrund eines schlechten Viertels aus der Hand geben. Bei den Mittelfranken war dies bereits der erste Spielabschnitt, den man verschlief und mit 26:15 an die Hausherren abgab – diesem Vorsprung liefen die Grünweißen die gesamte Partie hinterher. Dabei lief in Ansbach einiges besser als zuletzt: Die verletzten Stammkräfte wurden gut von der Bank ersetzt, neben Nachwuchsspieler Bastian März und Eugen Schulezko überzeugte diesmal vor allem der Italiener Roberto Malpede, der am Ende eine sagenhafte Wurfquote von 100 Prozent aufweisen konnte. Somit konnten die Gäste endlich wieder mannschaftlich gegen den Tabellenneunten dagegenhalten und gestalteten die beiden folgenden Viertel zumindest ausgeglichen. Im finalen Abschnitt drehten die Miller-Schützlinge dann auf: Mit 30:19 gewannen sie diesen, in der letzten Spielminute reichte es aber dann um Haaresbreite nicht, um die Partie doch noch zu drehen. Ein Grund dafür war auch eine erneut schwache Quote von jenseits der Dreipunktelinie, hier hatte vor allem Jougwon Hogges diesmal einen schlechten Tag: Im Gegensatz zum Ansbacher Routinier Petkovic, der die Rosenheimer mit seiner großartigen Quote von über 80 Prozent aus der Distanz vor Probleme stellte, fand beim SBR-Kapitän nur einer von neun Versuchen den Weg in den Korb.
Im letzten Heimspiel der Hinrunde kommt am Samstag Herzogenaurach.
Für den SBR spielten Breitfeld (9 Punkte), Hogges (15), Brosig (8), Bekteshi (2), März (8), Schulezko (10), Gaizauskas (5), Laubert (2), Malpede (23) und Kromah (2). aia