Wasserburger Heimsieg im bayerischen Duell

von Redaktion

74:64-Erfolg über Nördlingen sichert den dritten Platz zum Abschluss der Hinrunde

Wasserburg – Mit einer Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit haben die Wasserburger Basketball-Damen gegen die Angels aus Nördlingen mit 74:64 (34:30) in der heimischen Badria-Halle gewonnen. Damit festigte der TSV zum Abschluss der Hinrunde den dritten Platz – vier beziehungsweise zwei Punkte hinter dem Tabellenführer Marburg und dem Zweiten Herne.

Das bayerische Duell am gestrigen Sonntag, das nach dem Rückzug von Bad Aibling vor einigen Wochen das letzte verbliebene in der 1. Liga ist, startete ausgeglichen, auch wenn die Wasserburgerinnen meist mit bis zu fünf Punkten leicht in Front lagen. „Wir haben gut angefangen, doch dann sind uns zu viele Fehlpässe unterlaufen und in der Verteidigung waren wir etwas zu unkonzentriert“, ärgerte sich Head-Coach Sidney Parsons darüber, dass so die Nördlingerinnen wieder herankommen und teilweise sogar ihrerseits nun leicht in Führung gehen konnten. Doch die Gastgeberinnen ließen sich nicht abschütteln und gingen vor allem aufgrund eines Buzzer Beaters von Laura Hebecker mit einem 34:30-Vorsprung in die Halbzeit.

„Wir haben in der Pause die Fehler angesprochen und konnten diese abstellen“, so Parsons, die sich über ein gelungenes drittes Viertel freute, das mit 24:14 gewonnen wurde. Zwischenzeitlich konnte die Führung sogar auf 14 Punkte ausgebaut werden (55:41 in der 28. Minute). Doch im letzten Spielabschnitt traten die Innstädterinnen meist zu überhastet auf und gaben die Kontrolle über die Partie zu oft aus der Hand. „Das hat uns wehgetan“, erklärte die Wasserburger Trainerin, die mit ansehen musste, wie ihr ehemaliger Klub den Rückstand Zähler um Zähler verkürzen konnte.

Doch letztendlich behielt der TSV die Oberhand und ließ die Gäste aus Schwaben nicht mehr näher als auf sechs Punkte herankommen. Beim 74:64-Sieg überzeugte vor allem Tina Jakovina, die mit 19 Zählern Topscorerin war und dabei vor allem auch von der Dreierlinie hochprozentig traf. Die Slowenin versenkte vier von fünf Versuchen aus der Distanz und hatte großen Anteil an der guten Quote ihres Teams von 46 Prozent in dieser Kategorie.

Schon am Freitag geht es mit dem nächsten Heimspiel gegen den Tabellenfünften Hannover weiter, ehe es in die wohlverdiente Weihnachtspause geht.

Es spielten: Svenja Bruckhorst (7 Punkte, 5 Rebounds, 5 Assists), Leonie Fiebich (7 Punkte, 4 Rebounds), Laura Hebecker (12 Punkte), Tina Jakovina (18 Punkte, 4 Dreier), Sophie Perner, Martyna Petrenaite, Julia Pöcksteiner, Jennifer Schlott (14 Punkte, 4 Rebounds, 4 Assists), Manuela Scholzgart, Jewel Tunstull (9 Punkte, 4 Rebounds), Josipa Zovko und Ashley Williams (7 Punkte, 4 Rebounds).soa

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