Kaffeefahrt nach Kaufbeuren

von Redaktion

Junioren, Jugend und Knaben der Starbulls-Eishockeyspieler verlieren – Nur die Schüler gewinnen

Rosenheim – Die Junioren der Starbulls Rosenheim unterlagen sowohl im Auswärts-, als auch im Heimspiel gegen den ESV Kaufbeuren. In der letzten Begegnung vor der dreiwöchigen Spielpause verlor die Jugend aufgrund mangelnder Chancenverwertung knapp mit 3:4 nach Penaltyschießen in Regensburg. Das Schüler-Team ist mit einem Heimsieg im Derby in die Meisterrunde gestartet. Nach einem frühen Rückstand zeigten die Knaben bei der 4:6-Niederlage gegen Deggendorf eine ordentliche Leistung, konnten die Partie aber nicht drehen.

Zwei Niederlagen gegen Kaufbeuren

Die Junioren der Starbulls Rosenheim haben beide Spiele gegen den ESV Kaufbeuren verloren. Bei der deutlichen und auch in dieser höhe völlig verdienten 1:10-Niederlage in Kaufbeuren waren die Junioren nicht nur läuferisch und technisch, sondern auch im Bereich Einsatz, Wille und Leidenschaft deutlich unterlegen. Auch beim Rückspiel im Rosenheimer Emilo-Stadion dominierte der ESVK im ersten Drittel das Geschehen. Ab dem zweiten Spielabschnitt zeigten sich die Junioren dann kämpferisch stark verbessert und gingen zweimal in Führung, Kaufbeuren egalisierte diese jedoch. Nach einem ausgeglichenen Schlussabschnitt, indem das Team von Trainer Thomas Schädler kurz vor Schluss noch eine Unterzahlsituation gut überstand, ging es mit einem 3:3-Unentschieden in die Verlängerung. In der Nachspielzeit überstanden die Junioren erneut eine Unterzahlsituation, mussten sich dann aber im Penaltyschießen mit 3:4 geschlagen geben. Die Tore für die Starbulls erzielten: Zweimal Eduard Dmitrik, Dustin Kogler und Quirin Spies.

Für Schädler ist vor allem die kämpferische Einstellung wichtig: „Es gibt keine guten Worte über die vergangenen beiden Spiele zu sagen. Das Auswärtsspiel in Kaufbeuren glich mehr einer Kaffeefahrt, wir waren in allen Belangen unterlegen und haben auch in der Höhe verdient verloren. Ab dem zweiten Drittel beim Rückspiel haben wir gekämpft, viele Schüsse geblockt und uns in das Spiel reingebissen. So stelle ich mir das vor, und nur so können wir die Spiele gewinnen.“

Chancenverwertung ausschlaggebend

Das Jugend-Team der Starbulls Rosenheim unterlag bei ihrem einzigen Spiel trotz starkem Einsatz und guter Moral, knapp mit 3:4 nach Penaltyschießen. Ausschlaggebend war die schwache Chancenverwertung. Die Starbulls gehen im Kampf um die direkte Qualifikation für das Endturnier um die deutsche Meisterschaft als Tabellenfünfter mit sechs Punkten Rückstand in die Spielpause, haben allerdings zwei bis drei Spiele weniger absolviert als die Konkurrenz. Die Tore für die Starbulls erzielten: Zweimal Quirin Spies und Tobias Beck.

Trainer Oliver Häusler sah eine ordentliche Leistung und will in der Pause neue Kräfte tanken: „Wir hätten in Regensburg eigentlich gewinnen müssen. Der Einsatz und die Moral der Mannschaft war gut, einzig die mangelnde Chancenverwertung hat den Ausschlag gegeben. Ich denke, die Pause kommt uns entgegen. Die Jungs haben sich das verdient und sollen einfach mal vom Eis wegkommen, um neue Kräfte für die restlichen Spiele zu tanken und Zeit mit Familie und Freunden zu verbringen. Wir hatten bis jetzt eine tolle Saison und reißen im Januar mit voller Energie wieder an und wollen unter die ersten Drei kommen,“ so Häusler.

Derbysieg

gegen Landshut

Das Schüler-Team der Starbulls Rosenheim startete mit einem knappen 4:3-Heimsieg im prestigeträchtigen Derby gegen den EV Landshut erfolgreich in die Verzahnungsrunde um die süddeutsche Meisterschaft. Das Team um Trainer Martin Reichel zeigte in einem temporeichen und ausgeglichenen Spiel eine starke Leistung. Die 2:1-Führung der Starbulls nach dem Auftaktdrittel egalisierte der EVL im Mitteldrittel und stellte auf 3:3. Mit einem weiteren Treffer im Schlussabschnitt sicherten sich die Schüler dann den Derbysieg.

Die Knaben der Starbulls Rosenheim unterlagen im Heimspiel gegen den Deggendorfer SC im Rahmen der Meisterrunde um die süddeutsche Meisterschaft knapp mit 4:6. Nach einem schnellen 0:3-Rückstand im Anfangsdrittel fand das Team von Trainer Rick Boehm besser in die Partie und zeigte eine ansprechende Leistung. Am Ende war aber der Rückstand zu groß. re

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