„Ich bin einfach nur froh, dass wir das Spiel gewonnen und die drei Punkte haben“, erklärte Starbulls-Eishockeycoach Manuel Kofler gestern Abend nach dem 7:2-Sieg gegen Sonthofen, das nach Aussagen von Trainer Martin Sekera eine „peinliche Vorstellung“ ablieferte. „Was wir in den ersten 20 Minuten gespielt haben, war eine Frechheit. So kann man in Rosenheim nicht auftreten“, wunderte sich Sekera über die Leistung seines Teams.
Drei Tore durch Vitezslav Bilek
Und für ihre Nachlässigkeiten wurden die Gäste von den Starbulls auch hart bestraft, und zwar mit vier Toren innerhalb von nur zehn Minuten. Zwischen dem 2:0 von Matthias Bergmann und dem 3:0 durch den dreifachen Torschützen Vitezslav Bilek lagen gerade einmal 13 Sekunden. Schon da war die Partie praktisch entschieden, auch wenn die Rosenheimer im zweiten Spielabschnitt nach dem ersten Sonthofener Tor eine Zeit lang nicht mehr so souverän wirkten. „Da hat man schon gesehen, dass einige Spieler etwas verunsichert sind“, sagte Trainer Manuel Kofler, der nach diesem Treffer eine Auszeit nahm. Das hat wenigstens ein bisschen geholfen – im Gegensatz zu den Pfiffen einiger Fans. Immerhin führten die Starbulls 4:1 und sie legten in der Schlussphase durch den zweiten Treffer von Christoph Echtler das 5:1 nach. Damit war die Partie endgültig gelaufen und der Befreiungsschlag nach drei Heimniederlagen in Folge perfekt. Im letzten Drittel haben wir das Spiel dann souverän nach Hause gespielt“, sagte Manuel Kofler, der noch zwei schön herausgespielte Tore von Max Vollmayer und Vitezslav Bilek sah. Den Schlusspunkt setzten allerdings die Gäste mit dem Tor zum 7:2.
„Am Samstag analysieren wir das Spiel gegen Sonthofen und dann konzentrieren wir uns auf Memmingen. Da haben wir am Sonntag noch etwas gutzumachen“, erinnerte sich Kofler nur ungern an die 1:4-Niederlage. bz