Teisendorf – Drei Wochen wurde viel getestet, hart gearbeitet und ein Rennen nach dem anderen bestritten: Markus Jell und „Eishans“ Weber sind nach ihrem harten Trainingslager in Russland wieder gut zu Hause angekommen. Nicht ohne erste Erfolge übrigens: Die Eisspeedway-Fahrer des Inn-Isar-Iceracing-Teams des MSC Teisendorf landeten bei einem ersten, international besetzten Testrennen, an dem auch der Vize-Europameister von 2017, Eduard Krysow, teilnahm, auf dem Treppchen: Hans Weber wurde Erster und Markus Jell holte sich Platz drei.
Das Fazit der Piloten: „Das Trainingslager unter der Leitung des ehemaligen russischen Top-Fahrers Wladimir Lumpow war ein voller Erfolg. Wir verbrachten sehr viel Zeit auf den Motorrädern und bekamen viele Tipps von Lumpow.“ Sie ergänzen: „Wir sind mit Sicherheit nächstes Jahr wieder dabei. Wir lernten hier viele freundliche Leute kennen und wir beide sind zu einem super Team zusammengewachsen, in dem jeder vom anderen profitieren kann“, freuen sich Weber und Jell.
Generell beschreiben beide Piloten einen wachsenden Zusammenhalt. „Markus ist ein echter Teamplayer, der wie ich tickt und mit beiden Beinen auf dem Boden steht. Wir helfen und ergänzen uns gegenseitig. Wir konnten uns während der Zeit in Russland gut kennenlernen“, so Weber.
Die Heimreise verlief dank der guten Organisation des russischen Partners Anton Terebenin sehr gut, und die Wiedersehensfreude mit ihren Familien war nach den vier Wochen natürlich groß. Nach Problemen und langen Wartezeiten an der russischen Grenze im vorherigen Winter verlief dieses Mal alles problemlos.
Der dritte Teisendorfer Pilot Marc Geyer bereitete sich mit anderen Fahrern in Schweden auf die Saison vor. Allerdings gab es zum Trainingsstart Schwierigkeiten, da aufgrund der warmen Temperaturen die Seen nicht überall zugefroren waren und es so viel schneite, dass auch mit dem mitgebrachten Räumfahrzeug kein Durchkommen möglich war. Dann aber konnten sie sich unter optimalen Bedingungen vorbereiten.
Bereits am 1. Januar geht es für die drei MSC-Piloten wieder nach Schweden, um am 5. und 6. Januar an den schwedischen Ligarennen teilzunehmen, bevor dann für Hans Weber am 12. Januar die WM-Qualifikation im schwedischen Örnsköldsvik auf dem Programm steht. In fünf Durchgängen wird sich entscheiden, ob der „Eishans“ wieder im Grand-Prix-Zirkus dabei ist. „Die WM-Quali ist das schwerste Rennen der Saison. Wenn hier nicht alles passt, ist die Saison möglicherweise schon gelaufen“, weiß MSC-Vorstand Daniel Fuchs, der in Schweden vor Ort sein wird. fb