Spannung bis zum letzten Turnierspiel

von Redaktion

Sparkassenpokal Die sechs Finalteilnehmer stehen fest – Endturnier am 11. Januar

Rosenheim – Die Spreu hat sich vom Weizen getrennt. Von den ursprünglich 39 gestarteten Teams im Sparkassenpokal haben sich sechs Teilnehmer für das Endturnier qualifiziert. Es sind dies der TSV Bad Endorf, der TuS Raubling, der TSV 1860 Rosenheim (Titelverteidiger), der SV Ostermünchen, der SV Westerndorf und der TSV Emmering. Das finale Spektakel im wohl populärsten Hallenfußballturnier von Südostbayern um den Sparkassenpokal steigt am Freitag, 11. Januar, in der GaborHalle Rosenheim.

Sollten die Spiele im Endturnier ähnlich wie in der Zwischenrunde verlaufen, dann ist für Spannung pur gesorgt. 700 Zuschauer auf den ganzen Tag verteilt, sahen am Samstag in 30 Spielen jede Menge Tore.

Zwischenrunde 1: In der Zwischenrunde Gruppe 1 musste der letztjährige Finalteilnehmer SV Bruckmühl seine Titelambitionen begraben und schied als Dritter in den Überkreuzpartien aus. Zum Verhängnis wurde ihm eine 2:3-Niederlage gegen den TuS Raubling, bei der Bruckmühl zwar 2:1 führte, aber durch zwei Gegentore in der letzten Spielminute das Nachsehen hatte. Die Inntaler dagegen freuten sich nach langer Pause wieder einmal in das Endturnier einziehen zu können. Souverän löste der TSV Bad Endorf hier das Ticket fürs Endturnier.

Die Ergebnisse: ASV Happing – TuS Raubling 2:7, TV Feldkirchen – TSV Bad Endorf 2:2, ASV Kiefersfelden – ASV Happing 5:2, SV Bruckmühl – TV Feldkirchen 2:1, TuS Raubling – ASV Kiefersfelden 4:1, TSV Bad Endorf – SV Bruckmühl 3:0. Ausgeschieden sind der ASV Happing und der TV Feldkirchen.

Die Ergebnisse der Überkreuzpartien: TuS Raubling – SV Bruckmühl 3:2, TSV Bad Endorf – ASV Kiefersfelden 2:1, ASV Kiefersfelden – SV Bruckmühl 1:4, TuS Raubling – TSV Bad Endorf 1:3.

Zum besten Spieler wurde Alexander Lallinger, TuS Raubling, und zum besten Torhüter Manuel Aigner, SV Bruckmühl, gewählt.

Spektakuläre Tore von „Torhüter“ Linnemann

Zwischenrunde 2: Was den Hallenfußball in diesem Sparkassenpokal so attraktiv und spannend macht, sei am Beispiel des Spiels des Titelverteidigers TSV 1860 Rosenheim gegen den SV Söllhuben erwähnt. Schier uneinholbar führte der Regionalligist gegen den Kreisklassisten aus Söllhuben mit 3:0 Toren, ehe der Underdog plötzlich auf 2:3 herankam, durch den im Tor stehenden Spielertrainer Matthias Linnemann gar zum 3:3 ausglich. Daraufhin lagen die Sechziger wieder 4:3 in Front, nun wurde es spektakulär, wieder packte Keeper Linnemann den Hammer aus und erzielte mit seinem zweiten Treffer nochmals den Ausgleich, wohlgemerkt wiederum knapp hinter der Mittellinie, sensationell. Allerdings waren die Sechziger dann doch zu clever und markierten letztendlich den 5:4-Siegtreffer durch Danijel Majdancevic. Das 500. Turniertor im Sparkassenpokal! Mit den Sechzigern zog der SV Ostermünchen in das begehrte Endturnier ein.

Die Ergebnisse: SV Ostermünchen – SV Söllhuben 2:0, TSV 1860 Rosenheim – TuS Prien 1:1, TSV Rohrdorf – SV Ostermünchen 2:3, SB/DJK Rosenheim – TSV 1860 Rosenheim 1:2, SV Söllhuben – TSV Rohrdorf 4:1, TuS Prien – SB/DJK Rosenheim 2:1,

Der SB/DJK Rosenheim und der TSV Rohrdorf blieben auf der Strecke, in den Überkreuzpartien gab es dann folgende Ergebnisse: SV Ostermünchen – TuS Prien 4:1, TSV 1860 Rosenheim – SV Söllhuben 5:4, SV Söllhuben – TuS Prien 1:4, SV Ostermünchen – TSV 1860 Rosenheim 1:4.

Dadurch waren der TSV 1860 Rosenheim und der SV Ostermünchen qualifiziert.

Zum besten Spieler wurde in dieser Gruppe Max Mayrl, 1860 Rosenheim, und zum besten Torwart Johannes Schenk, SV Ostermünchen, gewählt.

Zwischenrunde 3: Das letzte Spiel in den Überkreuzpartien in der Zwischenrunde Gruppe 3 musste über das Erreichen der Endrunde entscheiden, somit war auch hier die Spannung bis zum Schluss hoch. Bis dahin lieferten sich der SV Westerndorf, der SV Pang und der TSV Emmering ein Kopf-an-Kopf-Rennen um die zwei letzten Qualifikationsplätze. Fünf Punkte hatte bis dahin der TSV Emmering auf seinem Konto, der SV Westerndorf und der SV Pang jeweils vier. Je nach Spielausgang war noch alles offen. Schließlich setzte sich der SV Westerndorf mit 3:0 gegen Pang durch, eliminierte diesen und Emmering war der lachende Dritte.

Die Ergebnisse: TSV Emmering – FC BiH Rosenheim 2:1, SV Westerndorf – SV Schloßberg 3:0, SV Pang – TSV Emmering 1:1, SV Amerang – SV Westerndorf 2:4, FC BiH Rosenheim – SV Pang 0:3, SV Schloßberg – SV Amerang 4:1. Ausgeschieden sind der SV Amerang und BiH Rosenheim.

Die Ergebnisse der Überkreuzpartien: SV Pang – SV Schloßberg 3:0, SV Westerndorf – TSV Emmering 2:2, TSV Emmering – SV Schloßberg 2:1, SV Pang – SV Westerndorf 0:3. Damit sind der SV Westerndorf und TSV Emmering für das Endturnier qualifiziert.

Zum besten Spieler wurde Fabian Martinus, SV Westerndorf, und zum besten Torhüter Johannes Deinzer, TSV Emmering, gewählt. ru

Die Auslosung der Final-Gruppen

Die Auslosung durch Schiedsrichter-Obmann Sepp Kurzmeier und Thomas Leppert, Abteilungsleiter SB/DJK Rosenheim, ergab folgende Gruppeneinteilung für das Endturnier am Freitag, 11. Januar in der Gabor-Halle.

Gruppe A: TSV Bad Endorf, TSV 1860 Rosenheim und SV Westerndorf.

Gruppe B: TSV Emmering, TuS Raubling und SV Ostermünchen. ru

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