Nach der Vorrunde ist vor der Rückrunde

von Redaktion

Die heimischen Nachwuchs-Tischtennisakteure Felix Wetzel, Mike Hollo und Laura Tiefenbrunner ziehen erste Bilanz

Rosenheim – Nach der Vorrunde ist vor der Rückrunde. Dies trifft auf alle Fälle für die heimischen Nachwuchs-Tischtennisakteure Felix Wetzel, Mike Hollo und Laura Tiefenbrunner zu. Bevor sie nun am kommenden Wochenende mit ihren neuen Vereinen wieder aktiv werden, zogen sie eine erste Bilanz.

Nur ein paar Tage hatte Wetzel zur Erholung. Der Spieler des FC Bayern München bestritt zwei Tage vor Weihnachten eine Regionalliga-Begegnung und ist schon am kommenden Wochenende im Spitzenspiel gegen den Tabellenführer SB Versbach wieder gefragt. Mit dem bisherigen Saisonverlauf in München – 7:1 Siege – ist Wetzel zufrieden. „Ich habe wegen einer Rückenverletzung nicht alle Spiele mitgemacht. Aber mit dem bisherigen Verlauf bin ich sehr zufrieden“. In der Rückrunde wird er auch wieder mit seinem langjährigen Partner Daniel Rinderer das Doppel bestreiten. „Der Verein ist mit dem Ziel in die Saison gegangen, aufzusteigen“, dies sei auch sein Ziel, erzählt er.

Ein wenig anders sieht die Situation bei Hollo aus. Mit seinem neuen Verein TuS Fürstenfeldbruck steht er derzeit ebenfalls in der Regionalliga mit Rang acht auf einem Relegationsplatz. „Wir wussten, dass es eng wird, da wir das ein oder andere Spiel mit Ersatz absolvieren mussten. Aber wir wollen in der Rückrunde noch in das Mittelfeld kommen“, erläutert er. Seine persönliche Bilanz sieht allerdings sehr gut aus. 6:4 Siege im Einzel und 5:1 Erfolge im Doppel – dies im ersten Paarkreuz – sprechen eine deutliche Sprache. „Ich bin mit dem Ziel ins Rennen gegangen, eine ausgeglichene Bilanz zu spielen. Dass es so gelaufen ist, ist umso erfreulicher“, erzählte Hollo stolz.

Noch nicht ganz so zufrieden ist Tiefenbrunner, die mit ihrem neuen Verein TSV Schwabhausen in der 2. Bundesliga erst am 26. Januar wieder in das Geschehen eingreift. Mit der Bilanz der Vorrunde, die bei elf Spielen nur zwei Siege im Einzel einbrachte, hadert sie noch ein wenig. „Natürlich war mir bewusst, dass im vorderen Paarkreuz sehr starke Spielerinnen sind. Ich habe mir sehr viel Druck gemacht und einige Spiele leider auch sehr knapp verloren“, erklärt sie. Ihre Mannschaft steht derzeit auf Platz zwei. Ob man einen möglichen Aufstieg wahrnehmen würde, ist aber noch ungewiss. eg

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