Mit Pokalsieg einen großen Traum erfüllt

von Redaktion

INTERVIEW Kolbermoors Trainer glücklich

Kolbermoor – Die Kolbermoorer Bundesliga-Tischtennis-Damen haben sich mit dem erstmaligen Gewinn des deutschen Pokals einen Traum erfüllt. Abteilungsleiter und Trainer Michael Fuchs hatte in den letzten Tagen viel Gelegenheit, die Eindrücke des Finals nochmals auf sich wirken zu lassen. Im Interview lässt er den Pokalsieg noch einmal Revue passieren.

Nach fünf vergeblichen Versuchen haben Sie mit ihrer Mannschaft erstmals den großen Favoriten ttc berlin eastside in dessen eigener Halle im Finale mit 3:1 bezwungen. Was waren ihre ersten Gedanken, als Sie den Pokal in ihren Händen hielten?

Wir hatten ja schon einmal ein Halbfinale gegen Berlin, in dem wir mit 2:0 geführt und dann noch mit 2:3 verloren haben. Gottseidank ist diesmal im Prinzip alles optimal gelaufen und wir waren natürlich glücklich, dass wir es nun tatsächlich geschafft haben, auch den zweiten nationalen Titel zu gewinnen. Ich bin sehr stolz auf die gesamte Mannschaft und alle Personen, die im Hintergrund ihren Teil dazu beigetragen haben.

Wann fiel die Entscheidung, dass Jia Liu, die bislang in der Vorrunde noch kein einziges Spiel bestritten hatte, zum Einsatz kommen wird? Und wie haben Svetlana Ganina wie auch Katharina Michajlova diese Entscheidung aufgefasst?

„Susi“ (Jia Liu, Anm. d. Red.) hatte ja auch schon das Pokal-Qualifikationsturnier gespielt. Dadurch war eigentlich schon klar, dass sie auch im Finale dabei sein wird, wenn sie gesundheitlich wieder fit ist. Für Svetlana Ganina und Katharina Michajlova war das kein Problem. Sie waren ja trotzdem in Berlin und haben die Mannschaft großartig unterstützt.

Nachdem Sabine Winter ihre Begegnung verloren hatte und Berlin auf 1:2 verkürzen konnte, wurde es nochmals spannend. Haben Sie daran gedacht, dass das Finale noch kippen könnte?

Nachdem Berlin zuvor ja auch noch Georgina Pota ausgewechselt hatte und dafür Nina Mittelham gegen Jia Liu zum Einsatz kam, habe ich bei „Susis“ Tagesform fest daran geglaubt, dass sie es schaffen kann. Zumal auch Kristin Lang im Dezember noch gegen Shan Xiaona gewonnen hatte, und dadurch auch noch das fünfte Spiel Möglichkeiten für uns gegeben hätte. Deshalb habe ich wirklich versucht, positiv zu bleiben, und habe nicht an eine Wende gedacht.Interview: Erlich

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