Start in die Meisterrunde mit dem Derby

von Redaktion

EISHOCKEY-OBERLIGA SÜD Starbulls Rosenheim heute, 19.30 Uhr, gegen EV Landshut

Rosenheim – Das erste Spiel in Landshut: ausverkauft. Das zweite Duell in Rosenheim: ausverkauft. Keine Frage: Die beiden bisherigen Duelle zwischen den Starbulls Rosenheim und dem EV Landshut waren die Höhepunkte in der Hauptrunde der Eishockey-Oberliga Süd. Zum Start der Meisterrunde am heutigen Freitag steht die nächste Begegnung zwischen den beiden Erzrivalen auf dem Programm. Um 19.30 Uhr sind die Starbulls im Emilo-Stadion Gastgeber für die Niederbayern.

Und schon im Vorfeld ist klar: Die Luft wird erneut brennen! „ Es wird ein interessantes Spiel mit hohem Tempo“, sagt Rosenheims Trainer Manuel Kofler, für dessen Truppe gleich am ersten Wochenende der Meisterrunde eine Bewährungsprobe auf die andere folgt: Am Sonntag um 18 Uhr müssen die Starbulls nämlich bei den Eisbären in Regensburg antreten. „Zwei richtig starke Mannschaften zu Beginn – das ist eigentlich ein perfekter Start“, freut sich Kofler auf rassige Partien.

Mit Rosenheim und Landshut treffen in jedem Fall zwei Spitzenmannschaften aufeinander – allerdings gab es im Verlauf der Hauptrunde noch zwei bessere Teams. Peiting und Regensburg führen das Feld mit jeweils 70 Punkten an, dahinter folgt Landshut (66) und erst dann kommt Rosenheim (62). Für die Starbulls geht es also auch darum, sich nun eine bessere Ausgangsposition für die Play-offs zu sichern. Und dazu braucht es Siege. Kofler nennt keine Zahlen, umschreibt sein Ziel für die Meisterrunde aber wie folgt: „Wir wollen uns als Team festigen, konstant gute Leistungen bringen und uns dann auch dafür belohnen.“ Als Maßstab nennt er beispielsweise die Begegnung in Garmisch kurz nach Neujahr: „Das war für diese Liga ein überragendes Spiel.“ Daran will er sich orientieren. Und das bereits am ersten Wochenende, wo zwei ähnlich starke Mannschaften als Kontrahenten warten. Regensburg war lange Zeit ganz vorne und wurde am Ende noch von Peiting an der Spitze abgefangen. Und Landshut hat einen hervorragenden Lauf und neun der letzten zwölf Spiele für sich entschieden. Zum Abschluss der Hauptrunde gab es einen 6:3-Erfolg über Regensburg, nachdem die Niederbayern schon mit 0:3 im Rückstand gelegen waren.

Auch die Rosenheimer haben ihr letztes Spiel des Grunddurchgangs gewonnen und Kofler hofft, dass sich beim 7:1 gegen Memmingen „einige Spieler etwas befreit haben“. Eine gute Chancenverwertung ist sicherlich ein Schlüssel zu einem möglichen Erfolg im Derby der Erzrivalen. Was ansonsten noch notwendig ist? „Es wird sicherlich entscheidend sein, wer weniger Fehler macht. Und natürlich braucht man auch eine gute Torhüterleistung, das ist klar.“

Zwei Debütanten

im Blickpunkt

Auf beiden Seiten stehen übrigens Debütanten im Blickpunkt. Verteidiger Felix Linden, der gestern seinen 25. Geburtstag feiern konnte, spielt erstmals im Starbulls-Dress. Der Neuzugang von den Bayreuth Tigers aus der DEL2 wird an der Seite von Niki Meier auflaufen. Vielleicht gelingt ihm ja ein ähnlich guter Rosenheim-Start wie zuletzt Stürmer Alex Höller, der sich mit fünf Scorerpunkten in zwei Begegnungen sehr gut präsentiert hatte. Die Landshuter können heute einen neuen Kontingentstürmer aufbieten. Der 35-jährige Tscheche Tomas Plihal kommt gerade rechtzeitig, nachdem sich Julien Pelletier verletzt hatte. Plihal stand zuletzt in der dritten tschechischen Liga unter Vertrag, kann aber in seiner langen Karriere unter anderem auf 93 Spiele in der NHL und knapp 300 Partien in Finnlands höchster Spielklasse verweisen. Die beiden Debütanten sind auch ein Grund, um sich das brisante Duell auf keinen Fall entgehen zu lassen.tn

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