Waldkraiburg in Grafing gedemütigt

von Redaktion

Eine mächtige Abreibung kassierten die Löwen vom EHC Waldkraiburg am Freitag beim EHC Klostersee. Im ersten Spiel der Verzahnungsrunde der Eishockey-Oberliga und -Bayernliga ließen die Grafinger dem schwach auftretenden EHC Waldkraiburg keine wirkliche Chance und gewannen am Ende verdient mit vier Überzahltoren mit 9:2. Nach den ganzen Turbulenzen bei den Löwen während der Woche mit Spielerabgängen und Rückkehrer Bobby Chaumont gilt es nun, sich wieder auf das Wesentliche zu konzentrieren und diese Begegnung so schnell wie möglich abzuhaken.

Bereits vor dem Spiel konnte es einem schwindlig werden, wenn man es mit den Löwen hält. Unter der Woche war der Abgang von Kontingentspieler Kiril Galoha bekannt geworden, auch Michael Trox hatte dem Verein mitgeteilt, für die Verzahnungsrunde nicht mehr zur Verfügung zu stehen. Für Galoha konnte man den Nationalstürmer Litauens, Povials Verenis, verpflichten. Am Mittwoch gab es dann wieder Aufregung, weil eine Passanfrage für die kanadische Tormaschine Bobby Chaumont einging. Donnerstag erhielt Chaumont aber wieder eine Absage vonseiten des zuvor interessierten Klubs, obwohl ihm ein unterschriebener Vertrag vorlag. So waren die in diesen Tagen ohnehin nicht zu beneidenden Vorstände der Löwen wieder im Stress – allerdings erfolgreich. Denn am Freitag wurde die Kooperation mit Chaumont bis Saisonende verabredet. Gleichzeitig teilte jedoch Verteidiger Damian Martin den Löwen mit, dass seine Zeit in Waldkraiburg endet und er Richtung Norden wechselt.

Somit war für die neuen Trainer der Löwen, Alex und Sergej Piskunov, bereits vor ihrem ersten Spiel an der Bande des EHC viel zu verarbeiten. Und auf dem Eis wird die Arbeit nicht weniger in den kommenden Tagen und Wochen, wie das Spiel in Grafing gegen den EHC Klostersee zeigen sollte.

Damian Martin zum 1:1-Ausgleich und Nico Vogl per Penalty zum 2:8-Zwischenstand sorgten für die Waldkraiburger Tore.göß

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