Göttingen – Die Wasserburger Basketball-Damen machen sich am Sonntag auf die weite Reise nach Niedersachsen. Hier gastieren sie bei den flippo Baskets BG 74 aus Göttingen. Tipp-Off ist um 16 Uhr in der Halle des Felix-Klein-Gymnasiums.
Göttingen ist derzeit mit vier Siegen aus 13 Spielen auf dem achten Tabellenplatz zu finden. Vergangenes Wochenende verloren sie zwar gegen den Meister aus Keltern, lieferten aber bis zum Ende einen Kampf ab. Wasserburg hingegen steht nach dem 84:76-Sieg am vergangenen Wochenende gegen Freiburg mit nun zehn Siegen aus 13 Spielen weiterhin auf Platz drei der Tabelle.
Einzig zweistellig punktende Spielerin bei den flippo Baskets ist Cori Coleman mit durchschnittlich 13,8 Punkten. Vor allem auf sie müssen die Innstädterinnen ein Augenmerk legen. Des Weiteren gilt es Centerin Verdine Warner unter den Körben, unter Kontrolle zu bekommen. Warner ist mit im Schnitt 9,0 Zählern zweitbeste Werferin ihres Teams. Selbige gilt es auch in puncto Rebounds zu limitieren, denn mit 6,5 Abprallern pro Partie ist sie beste Rebounderin der Damen aus Göttingen.
Auf Platz zwei steht ihre Center-Kollegin Klaudia Grudzien, die sich pro Spiel 5,4 Rebounds sichert. „Gerade bei diesem Team müssen wir einerseits auf die Schlüsselspielerinnen aber andererseits auch auf alle anderen Spielerinnen aufpassen. Zwar sticht Coleman mit ihrem Punkteschnitt etwas heraus, aber auch alle anderen kennen ihre Rolle und fünf von ihnen sind nur knapp unter einem zweistelligen Punkteschnitt“, warnt Sidney Parsons, Head-Coach des TSV 1880 Wasserburg.
In der vergangenen Trainingswoche lag der Fokus vor allem darauf, die noch vorhandenen Unstimmigkeiten zu beseitigen, und bestens vorbereitet nach Göttingen zu reisen. „Gegen Freiburg haben unsere Rotationen in der Verteidigung immer noch nicht gestimmt. Das wollen wir gegen Göttingen besser machen. Zudem haben wir im Angriff weiter an unserem Spacing gearbeitet, damit wir unsere Systeme besser nutzen können“, so das Trainergespann Sidney Parsons und Corina Kollarovics.
Hinspiel entschied
TSV mit 78:58 für sich
Schon das Hinspiel hatte aber gezeigt, dass Göttingen kein leichter Gegner ist. Zwar entschieden die Wasserburgerinnen das Spiel letztendlich mit 78:58 deutlich für sich, aber das Spiel blieb bis Anfang des vierten Viertels offen. „Damals wie auch vergangenes Wochenende gegen Freiburg waren vor allem die ersten paar Minuten nach der Halbzeitpause unser Problem. Das wollen wir diesen Sonntag besser machen und über 40 Minuten eine hohe Leistung abrufen und unser Spiel spielen“, erklärt Parsons weiter.
Wie immer gibt es vom Spiel in Göttingen auch Live-Ticker und Live-Stream. Die Links dazu sind zu finden auf www.basketball-wasserburg.de/live. msc