Neuzugang für Wasserburgs Damen

von Redaktion

Basketball-Bundesligist reagiert auf Tunstull-Verletzung und verpflichtet Mfoula

Wasserburg – Die Wasserburger Basketball-Damen treffen am Sonntag in der heimischen Badria-Halle auf den Aufsteiger Eintracht Braunschweig. Sprungball zum 16. Spieltag in der 1. Bundesliga ist um 16 Uhr.

Hinter den Damen vom Inn liegt nach der Niederlage vergangenes Wochenende eine anstrengende Trainingswoche, in der der Schwerpunkt vor allem auf den Rotationen in der Defense lag, aber auch darauf, in der Offense wieder zurück in den eigenen Rhythmus zu finden. „Nachdem Centerin Jewel Tunstull bis auf weitere Zeit ausfällt, ist uns nichts anderes geblieben, als uns nochmal nach einer Spielerin umzuschauen. Es ist noch nicht sicher, ob sie am Sonntag schon spielberechtigt ist, aber es wird alles darangesetzt, dies möglich zu machen“, erklären die Trainerinnen Sidney Parsons und Corina Kollarovics. „Die Neue“ im Team heißt Marie Mfoula, ist 1,88 Meter groß und Französin. Letzteres ist dann von Vorteil, wenn Jewel Tunstull wieder ins Training und den Spielbetrieb einsteigen kann, da maximal drei nicht-europäische Ausländer im Team erlaubt sind. „Natürlich hoffen wir, dass Mfoula am Sonntag schon spielen kann. Sie würde uns vor allem unter den Körben eine große Hilfe sein“, so Sidney Parsons.

Die Eintracht aus Braunschweig steht mit derzeit drei Siegen aus zehn Spielen auf Platz zehn der Tabelle, punktgleich mit dem Tabellenneunten aus Chemnitz und lediglich einen Punkt vor dem Tabellenletzten aus Saarlouis. Die Niedersachsen stecken damit im Abstiegskampf. Gleich vier Spielerinnen punkten bei den Gästen im Schnitt zweistellig. Allen voran hier Janae Smith. Die nach der Weihnachtspause zum Team gestoßene US-Amerikanerin erzielt im Schnitt 16,7 Punkte. Weiterhin zweistellig punkten die US-Amerikanerin Shawnte Goff mit 14,1 Zählern pro Partie, die Schwedin Matilda Claesson mit durchschnittlich 13,0 Punkten und die US-Amerikanerin Margaret Mulligan mit 11,8 Punkten pro Spiel.

Dass das Spiel ein schwieriges Spiel werden kann, hat schon das Hinspiel in Braunschweig gezeigt, das die Innstädterinnen mit 81:73 für sich entscheiden konnten. „Wir müssen das ganze Spiel über fokussiert bleiben und dürfen uns keine kleinen Fehler erlauben wie gegen Göttingen oder Saarlouis“, so Trainerin Parsons. Aus den vergangenen drei Spielen konnten die Wasserburger nur eines gewinnen und verloren sowohl in Saarlouis als auch in Göttingen mit jeweils einem Punkt. „Das darf uns nicht wieder passieren.“sch

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