Almaty – Das war ein gelungener WM-Auftakt für Hans Weber vom MSC Teisendorf. Der heimische Pilot erkämpfte sich beim Eisspeedway-Grand-Prix in Almaty (Kasachstan) an beiden Tagen jeweils einen Platz im Halbfinale. Max Niedermaier (Edling) konnte sich am zweiten Tag steigern, dagegen hatte Stefan Pletschacher (Ruhpolding) Pech. Er musste kurzfristig erkrankt passen.
„In Schadrinsk (Russland, d. Red.) bin ich aber wieder dabei“, versprach der 40-Jährige den Fans schon einmal. Denn dort geht es am kommenden Wochenende zur Sache, und bis dahin müsste ich wieder fit sein“, berichtete Pletschacher auf Anfrage.
In Kasachstan beherrschten erwartungsgemäß die russischen Piloten das Geschehen. Am ersten Tag gab es einen Dreifachsieg durch Dinar Walejew vor Daniil Iwanow und Dimitri Khomisewitsch, während der Schwede Martin Haarahiltunen Vierter wurde. Durch Dimitri Koltakow und Nikita Toloknow gingen auch die beiden folgenden Ränge an die russischen Fahrer, dahinter folgten Ove Ledström (Schweden) und Hans Weber. Tags darauf war der Schlierseer, der für den MSC Teisendorf fährt, sogar zweitbester Westeuropäer. Im rein russischen Finale setzte sich diesmal Iwanow vor Koltakow, Khomisewitsch und Walejew durch. Rang fünf eroberte Haarahiltunen vor Toloknow, Weber und dem Russen Andrej Schischegow. In diesem starken Feld erkämpfte sich Max Niedermaier am ersten Tag den 13. Platz. Dabei holte er drei Punkte, tags darauf verbuchte er fünf – und wurde somit Elfter.
Pech hatte Franz Zorn (Österreich): Der Saalfeldener stürzte am ersten Tag im letzten Lauf und verpasste als Neunter (7 Punkte) knapp das Halbfinale, tags darauf konnte er wegen seiner Verletzungen nicht mehr antreten. In der WM-Gesamtwertung führt nun Iwanow (38 Punkte) vor Khomisewitsch (35), Walejew (32), Koltakow (31) und Haarahiltunen (26). Weber nimmt mit bislang 18 Punkten den siebten Platz ein, Niedermaier (8) ist Zwölfter vor Zorn (7) und Ebner (5). who