Jenny Wolf hat gute Erinnerungen an die Max-Aicher-Arena

von Redaktion

Bei den Wettkämpfen 2011 in Inzell hat die fünffache Weltmeisterin WM-Gold über 500 Meter gewonnen

Inzell – An die Einzelstrecken-Weltmeisterschaft 2011 in der Max-AicherArena hat Jenny Wolf diebesten Erinnerungen. Schließlich hat sie dort ihren vierten Titel in Folge über die 500-Meter gewonnen. „Das war mir besonders wichtig, da ich im Jahr zuvor bei Olympia eine Niederlage einstecken musste“, sagt Wolf acht Jahre später. Für die heute 40-Jährige ist eine Weltmeisterschaft in Deutschland zu laufen, etwas Besonderes. „Familie und Freunde sind in der Halle und die Abschlussparty ist legendär.“ Für die WM in Inzell erwartet sie vor allem schnelle Zeiten mit dem einen oder anderen Überraschungssieger und eine super Organisation.

Mit dem Kurvenradius zurechtkommen

„Inzell ist eine tolle Bahn, aber man muss erst einmal mit den Geschwindigkeiten und dem Kurvenradius klar kommen. Unschlagbar ist die Atmosphäre im Ort.“ Jenny Wolf wohnt seit dem Ende ihrer Karriere mit ihrem Mann in Inzell. Ihre Trainerausbildung in Köln hat die fünffache Weltmeisterin abgeschlossen. Nun will sie ihr Wissen und Erfahrungen an die jüngeren Athleten weitergeben.

Ganz aktuell ist sie nun in der Funktion als Bundestrainerin „Wissenschaft, Aus- und Fortbildung im Verband tätig. „Jetzt betrachte ich den Leistungssport wieder aus einer neuen Perspektive.“ Obwohl sie deutschlandweit tätig sein wird, bleibt sie weiter in Inzell wohnen. Mit Blick auf die deutschen Starter sagt sie, dass das Potenzial für Medaillen vorhanden sei. „Sie kennen die Bahn sehr gut, aber in diesem Bereich der Weltspitze muss alles passen. Ich lass mich überraschen, mittlerweile wird in 1/1000 Sekunden gemessen. Da ist schnell alles gewonnen, aber auch einiges verloren“, so die Frau, die 60 Weltcupsiege erobert hat. shu

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