Oberaudorfer Marius Schmelzer wurde disqualifiziert

von Redaktion

Mit Spannung sind die FIL-Weltmeisterschaften im Rennrodeln auf Naturbahn in Latzfons-Feldthurns (Italien) erwartet worden. Dass die Konkurrenz aus Italien, Österreich und Russland für die sechs deutschen Athleten kaum zu schlagen sein würde, war klar. Dennoch überwiegt bei einigen am Ende die Enttäuschung. Besonders bitter traf es Marius Schmelzer (Bild/WSV Oberaudorf). Nach drei Läufen lag er mit super Zeiten auf Platz acht. Ein Top-Ergebnis, auf das er zu Recht stolz sein könnte. Allerdings wurde er wegen eines zu hohen Grades auf seiner Schiene disqualifiziert. „Der Grad darf 0,12 Millimeter hoch sein. Er war bei Marius um drei Hundertstel zu hoch, also 0,15 Millimeter“, erklärt der Koordinator Naturbahn, Thomas Niemetz, das Problem. „Wegen drei Hundertstel disqualifiziert zu werden ist bitter, aber der Teufel steckt eben im Detail.“ Schmelzer selbst fand kaum Worte.

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