Es wartet viel Arbeit

von Redaktion

Bad Aiblings Tischtennis-Herren heiß auf Altdorf

Bad Aibling/Kolbermoor – Das kommende Wochenende bietet den heimischen Tischtennisteams sehr gute Möglichkeiten, die Niederlagen der Vorrunde in Siege umzumünzen. Allerdings wartet viel Arbeit auf sie.

Für die Vorrundenniederlage revanchieren wollen Bad Aiblings Verbandsoberligaherren, wenn sie am morgigen Samstag bei der DJK Altdorf antreten. Damals führten die Kleeblattherren mit 5:4 und verloren dann den Faden. „Die Spielweise der Gastgeber im ersten Paarkreuz müsste Jose Eduardo Lizarazu und Günter Englmeier in die Hand spielen. Wir haben da wahrscheinlich Vorteile“, meinte Kapitän Hans Wiesböck. Zukünftig wird er auf Gerd Seefried verzichten müssen, der nun die zweite Mannschaft verstärkt und nur im Notfall einspringen will.

„Wenn wir gewinnen, sind wir Erster“, erklärte zuletzt Kolbermoors Drittligatrainer Boris Pranjkovic die Situation seiner Damen in der 3. Bundesliga. Hinter diesem Gedanken steckt sicherlich ein wenig Ironie, denn die Aufgaben die auf den Tabellendritten warten, könnten schwieriger nicht sein. Morgen gastiert man zunächst beim Tabellenführer TTC Langweid. In diesem Spitzenspiel muss man auf Krisztina Toth verzichten, was auf den ersten Blick ein großer Verlust ist. „Wir sind dennoch gut aufgestellt. Morgen wird Katharina Michajlova spielen und die kann durchaus zwei Punkte im Einzel machen sowie im Doppel punkten“, erklärte Pranjkovic.

Kurioserweise die schwierigere Aufgabe steht Kolbermoors Damen am Sonntag beim TuS Fürstenfeldbruck bevor. Der Tabellenstand – Fürstenfeldbruck ist Sechster – würde zwar für das heimische Quartett sprechen. Allerdings fällt neben Krisztina Toth auch noch Katharina Michajlova aus, die am Sonntag in der ersten Mannschaft zum Einsatz kommt. Aller Voraussicht wird daher die Nachwuchsspielerin Lucia Östergaard-Frank spielen. „Wenn wir bei diesem Spiel ein 5:5 erreichen, dann ist das gut“, sagte Pranjkovic.

Die Formkurve von Kolbermoors Verbandsoberligadamen zeigt leicht nach oben. Dennoch sind es immer noch fünf Punkte Abstand auf einen Nichtabstiegsplatz. Morgen will man ab 14 Uhr mit dem Heimspiel gegen den SSV Bobingen alles daran setzen, den Abstand zu verringern.

Nur nicht Letzter werden, das ist das Ziel, das Feldkirchens Verbandsoberligadamen bis zum Saisonende noch verfolgen können. Das Schlusslicht dieser Liga hat morgen aber eine besondere Last zu tragen. Einerseits muss man zum TB/ASV Regenstauf reisen und andererseits fehlen einige Stammkräfte. „Alles außer zu Null zu verlieren wäre schon ein Erfolg“, meinte Trainer Benno Neumeier.

Die Verbandsoberligamädchen des TV Feldkirchen gastieren morgen beim FC Chamerau. Von der Papierform her scheint die Aufgabe beim Tabellenletzten einfach zu sein. Aber auch hier wird man stark ersatzgeschwächt antreten müssen. Lena Fischer und Eva Gottwald rücken in das erste Paarkreuz. Im zweiten Paarkreuz sollen Eva-Maria Schmid und Bianca Kolmberger zum Einsatz kommen. eg

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