Die Eiselfinger Volleyballdamen waren beim DJK München Ost zu Gast und mussten nach einem zwei Stunden langen Kampf das Spiel im Tiebreak mit 14:16 und damit mit 2:3 Sätzen abgeben.
Durch Konzentrationsschwierigkeiten in der Annahme und dem stabilen Block der Münchner, fiel es den Kleeblättern anfangs schwer, zu punkten. Aufschlagfehler und schlechte Blocksicherung waren auch Ursache, dass es zum Satzsieg nicht gereicht hat. Die ersten beiden Sätze mussten die Eiselfinger Damen knapp mit jeweils 23:25 abgeben.
Eine technische Auszeit von zehn Minuten gab dem Trainergespann Heidlinger die Möglichkeit, noch einmal Kraft zu tanken, die Taktik zu besprechen und neue Motivation ins Team zu bringen.
Fehler minimiert, Rückstand aufgeholt
Die Fehler minimierten die Eiselfinger ab Mitte des dritten Satzes und konnten einen Rückstand von sechs Punkten aufholen. Die Annahme unter Libera Aringer stabilisierte sich und die Angreifer Sarah Delker, Manu Schneider und Theresa Hainzlschmid konnten viele Bälle auf dem gegnerischen Feld versenken.
Für die letzten wichtigen Punkte zum Satzsieg war Theresa Hainzlschmid verantwortlich. Sie brachte mit technisch gelungenen Aufschlägen die gegnerische Annahme zum Wackeln. Auch der Block war stabil und machte es den Münchnern sichtlich schwerer als in den ersten beiden Sätzen.
Mit 25:19 beendeten die Kleeblätterinnen den dritten Satz und gingen mit voller Power die Aufholjagd an.
Im vierten Satz wurde der Block von Mittelblockerin Niki Sabathiel dem gegnerischen Angriff zum Verhängnis. Mit ihren sensationellen Aktionen schaffte Eiselfing den ersten großen Punktevorsprung. Diesen konnte das Team aus München nicht mehr aufholen. Katrin Krieger legte noch einige starke Aufschläge nach und brachte die Kleeblätter zum Satzausgleich.
Beide Teams wurden sowohl körperlich, als auch psychisch sehr stark gefordert und mussten dem Druck im fünften Satz standhalten. Die Fans der Eiselfinger auf der Tribüne unterstützen die Kleeblätter lautstark.
Der Anfang verlief stabil, sicher und druckvoll, sodass man sich einen Vorsprung von 8:3 Punkten erspielte. Allerdings brachten Unstimmigkeiten im Eiselfinger Annahmeriegel leichte Unsicherheit aufs Spielfeld. Nun war es ein Kopf-an-Kopf-Rennen im fünften Satz.
Die Chance, den Sack zuzumachen, verpassten die Kleeblätter und mussten unglücklicherweise den Tiebreak mit 14:16 und somit das Spiel mit 2:3 abgeben.
Die nächste Chance hat das Eiselfinger Team bereits kommenden Samstag beim letzten Heimspiel gegen Obergünzburg. mas