Mit 4:6 musste sich der EHC Waldkraiburg in der Verzahnungsrunde zwischen den Eishockey-Oberligisten und den Bayernliga-Vereinen am Freitagabend in Bad Kissingen geschlagen geben. Die personell arg dezimierten Industriestädter lieferten sich mit der technisch starken Truppe aus Unterfranken einen heißen Tanz und in den ersten beiden Dritteln fielen acht Tore, am Ende hatte der amtierende Landesligameister aber die Nase vorn. Für den EHC trafen Michael Rimbeck, Bobby Chaumont und zweimal Povilas Verenis.
Gerade einmal 15 Mann, inklusive der beiden Torhüter, darunter mit Tobias Thalhammer, Daniel Schmidt und Philipp Seifert nur drei Verteidiger, hatte Waldkraiburg an Bord. Thomas Rott und Tim Ludwig fehlten verletzt, Alexander Imiolek musste kurzfristig passen und auch Felix Lode konnte nicht. Mit 4:4 ging es ins letzte Drittel, doch früh machte Mikhail Nemirovsky die Waldkraiburger Motivation erst einmal wieder zunichte. 122 Sekunden vor dem Ende nahmen die Gäste ihre Auszeit und Goalie Korbinian Sertl verließ das Eis. Kissingens Anton Seewald, der an allen sechs Treffern beteiligt war, erzielte dann die Entscheidung. göß