Bad Aibling – „Man merkt uns an, dass wir aufgrund der Teamsituation nicht vollständig trainieren können. Heute hat uns in vielen Bereichen die Abstimmung gefehlt, wir konnten unsere Würfe nicht im Korb unterbringen, es kam eines zum anderen. Defensiv haben wir ein gutes Spiel abgeliefert und den Gegner bei 62 Punkten gehalten. Nur 52 erzielte Punkte auf unserer Seite sind zu wenig“, so fasste Rückkehrer Mario Hack Vázquez die Partie gegen den TTL Basketball Bamberg zusammen.
In einem intensiven und hart umkämpften Spiel mussten die Kurstädter nach 40 Minuten mit 52:62 die Segel streichen. Viele Unstimmigkeiten in der Offensive sorgten dafür, dass man erstmals im Jahr 2019 ein Heimspiel verlor.
Die Gäste aus Oberfranken, vermeintlich geschwächt ohne Christoph Dippold und Kevin Eichelsdörfer angereist, starteten wie Aibling eher holprig in die Partie. Das Viertelergebnis (12:14) spiegelte die Partie auf dem Parkett gut wider: Ein defensiv geprägtes Spiel, beide Mannschaften brachten ihre Offensive nicht wirklich ins Rollen.
Auch im zweiten Viertel gelang es den Aiblingern vor allem nicht, das High-Low- Game zwischen Daniel Eisenhardt und Rob Ferguson zu unterbinden. Zwischenzeitlich führte der TTL sogar bereits mit zehn Punkten, doch der unter der Woche angeschlagene Marco Hack Vázquez zeigte, wie wichtig er für das Team von Coach Guggenhuber ist und brachte Aibling wieder bis zur Halbzeit auf fünf Punkte heran (26:31).
Auch im dritten Viertel konnte sich keine der beiden Mannschaften absetzen oder herankämpfen. So ging es mit 42:47 aus Aiblinger Sicht in die letzten zehn Minuten.
Die Fireballs kämpften sich noch einmal heran, drei Minuten vor Ende betrug der Rückstand weiterhin fünf Punkte, doch ein Dreipunktewurf von Michael Dorsch verschaffte den Bambergern einen Puffer (58:50) und der reichte Bamberg zum 62:52-Sieg.
Da auch Jena und Goldbach ihre Spiele verloren, ändert sich an der Tabellenkonstellation vorerst nichts. Nächsten Samstag treffen die Kurstädter um 20 Uhr auswärts auf den MTSV Schwabing. re