Trostberg – Der EHC Bad Aibling musste sich in einem zwar intensiv, aber keinesfalls unfair geführten Eishockey-Landesliga-Derby bei den Trostberg Chiefs mit 2:5 geschlagen geben. Die vom Schiedsrichtergespann ausgesprochenen 135 Strafminuten gegen beide Mannschaften entspringen hier eher einer sehr kleinlichen Regelauslegung.
So richtig in Fahrt kommen wollte das Derby im ersten Abschnitt noch nicht. Beide Mannschaften wirkten noch eher verkrampft, obwohl der Druck klar auf Seiten der Gastgeber lag.
Im zweiten Abschnitt gelang den Chiefs in der 23. Minute der Führungstreffer durch Antonin Jelinek. In der 27. Minute erhöhte Wayne Grapentine auf 2:0. Nach einer kleinen ,,Reiberei“ zwischen Christian Mamontow auf Seiten der Chiefs und Martin Brunner von den Aibdogs verwunderte der Schiedsrichter dann mit seinem Strafmaß – für beide war die Partie bereits nach 27 Minuten beendet. In der 31. Minute schickte er mit Wayne Grapentine den nächsten Spieler vorzeitig zum Duschen.
Im letzten Drittel keimte dann nochmals Hoffnung bei den Bad Aiblingern auf. Thomas Neumaier verkürzte in der 47. Minute auf 1:2. Anschließend erhielt das Lazarett der Aibdogs mit Maximilian Meyer Zuwachs. Nach einem Check musste dieser verletzt vom Eis und zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus, wo er auch die Nacht verbrachte. Der Trostberger Thomas Heitauer stellte den Zwei-Tore-Abstand in der 49. Minute mit seinem Treffer zum 3:1 wieder her. Zwei schnelle Tore in der 52. und 53. Minute durch Fabian Kimpel und erneut Maximilian Heitauer sorgten dann mit dem 4:1 und 5:1 für die Vorentscheidung. Kurz vor Ende verkürzte Tobias Flach dann in der 59. Minute noch zum 5:2-Endstand. sb