Baselga de Pine – Mit dem Abschneiden der beiden Inzeller Eisschnellläuferinnen Josephine Heimerl und
Anna Ostlender bei der Junioren-Weltmeisterschaft im italienischen Baselga de Pine ist Trainer Andreas Kraus sehr zufrieden gewesen. „Die beiden haben Erfahrung gesammelt und ihre beste Leistung abgerufen“, so Kraus.
Er gab aber auch zu, dass der Abstand zur internationalen Spitze doch noch groß ist. So kam Anna Ostlender über 500 Meter auf den 23. Platz und Josephine Heimerl belegte den 27. Rang. Über die 1000 Meter stand für Heimerl der 27. und für Ostlender der 28. Rang. Im Teamsprint kamen sie zusammen mit der Erfurterin Victoria Stirnemann auf den sechsten Platz. Ostlender erreichte im Massenstart noch Rang 13.
„Die 500 Meter sind für mich ein perfekter Lauf gewesen und ich bin nah an meine Bestzeit herangelaufen“, so Ostlender nach ihrer Zeit von 40,90 Sekunden. Im Teamsprint zeigte sich die 16-Jährige mit ihrer Führungsrunde zufrieden. Bei den 1000 Metern fehlten ihr in der Schlussphase etwas die Körner. Ein guter Abschluss war für die aus Ulm stammende Sportlerin der 13. Platz im Massenstart. „Da bin ich gut mitgelaufen und als Neunte durchs Ziel“, so Ostlender, die durch die Zwischensprints auf Rang 13 gewertet wurde.
Auch Josephine Heimerl sprach von einer für sie gut gelaufenen WM. „Mir war es wichtig, diese Erfahrung zu machen. Unser Teamsprint hat viel Perspektive für das nächste Jahr“, so die 18-Jährige aus Schleching. Trainer Andreas Kraus sprach von sehr guten Laufzeiten seiner Sportlerinnen auf der ungewohnten Freiluftbahn.
Einen tollen Erfolg feierte bei den Titelkämpfen der Berliner Lukas Mann, er wurde Weltmeister über 5000 Meter. Ende März wird er bei der Bundespolizei in Bad Endorf seine Ausbildung fortsetzen. Mann ist der erste Junioren-Weltmeister aus Deutschland seit 1996. Damals holte sich
Anni Friesinger-Postma in Calgary den Titel im Mehrkampf. Zu dieser Zeit wurden noch keine Medaillen auf den Einzelstrecken vergeben.shu