Drei Medaillen im Gepäck

von Redaktion

Heimische Tischtennis-Talente überzeugten in Schweden

Kolbermoor – Mit drei Medaillen im Gepäck kehrten die Tischtennis-Talente aus Kolbermoor, Mike Hollo, Laura Kaim und Naomi Pranjkovic, von ihrer Reise nach Schweden zurück. Beim Safir-Cup in Örebro startete das Trio in der U16-Konkurrenz. Die Siegesserie von Hollo wurde erst im Endspiel von Denis Izumrodov gestoppt. Der Russe setzte sich gegen den 14-Jährigen mit 8:11, 11:8, 11:9 und 11:4 durch. In einem rein deutschen Finale war Kaim, Neuzugang der zweiten Mannschaft des SV DJK Kolbermoor in der 3. Bundesliga Süd, gegen Leonie Berger (Borussia Düsseldorf) ohne Siegchance und verlor 4:11, 1:11 sowie 9:11. Zuvor hatte Berger bereits SV-DJK-Eigengewächs Pranjkovic im Halbfinale mit 8:11, 11:8, 11:8 und 11:2 besiegt.

Bei den deutlich stärker besetzten und an gleicher Stelle ausgetragenen Swedish Cadet Open, einem Turnier des Tischtennis-Weltverbandes ITTF, verpasste Mike Hollo eine Medaille nur knapp. Der Regional-
ligaspieler des TuS Fürstenfeldbruck war für den Einzel-Wettbewerb an Position eins gesetzt und hatte damit seinen Platz im 32-köpfigen Hauptfeld bereits vor dem ersten Aufschlag sicher. Nach einem 3:0-Auftaktsieg gegen den Schweden Charlie Carlsson musste Hollo gegen den Russen Sergey Ryzhov lange Zeit kämpfen, um am Ende mit 10:12, 9:11, 11:7, 15:13 und 11:2 zu triumphieren. Im vierten Satz hatte der Deutsche sogar einen Matchball abzuwehren. Den Sprung auf das Podium verpasste der EM-Dritte allerdings durch eine 8:11-, 4:11- sowie 8:11-Niederlage im Viertelfinale gegen den japanischen Abwehrspieler Haruki Harada. „Ich habe nicht gut gespielt und war teilweise zu ungeduldig. Es hätte besser laufen können“, ärgerte sich Hollo.

Naomi Pranjkovic war an Nummer sechs gesetzt und meisterte ihre erste Aufgabe gegen Sofia Kniazeva (Russland) mit einem souveränen 3:0-Sieg. Im Achtelfinale verlor die Dritte des Top-12-Bundesranglistenfinals der Schülerinnen jedoch gegen Hana Goda aus Ägypten mit 11:6, 7:11, 8:11 und 9:11. Etwas Pech mit der Auslosung hatte dagegen Laura Kaim, die sich mit drei souveränen Siegen in der Vorrunde mühelos als Gruppensiegerin für das Hauptfeld qualifizierte. Nach zwei ungefährdeten 3:0-Erfolgen gegen Daria Tselykh (Russland) und Ruby Chan (England) verlor Kaim ebenfalls im Achtelfinale gegen die an Position eins gesetzte sowie spätere Turniersiegerin Kaho Akae aus Japan (7:11, 6:11, 3:11).

Artikel 1 von 11