Reinmund Hobmaier ist Bayern-Meister

von Redaktion

Titelkämpfe im Crosslauf: Zwei Bronzemedaillen für Maximilian Berger

Kemmern – Mit einer Gold-, und zwei Bronzemedaillen bewährten sich die regionalen Leichtathleten bei den bayerischen Crosslauf-Meisterschaften in Kemmern in Oberfranken.

Das regionale Aushängeschild war bei diesen Titelkämpfen Reinmund Hobmaier vom PTSV Rosenheim: Nach einer verletzungsreichen Saison im Vorjahr startete er nun wieder mit voller Stärke durch und zeigte im 6250-Meter-Rennen der Männer M55 eine überlegene Vorstellung seines Könnens. Bereits früh nach dem Startschuss arbeitete sich der 56-Jährige an die Spitze der Konkurrenz und baute seine Führung immer weiter aus. Mit 22:16 Minuten wurde der Priener bayerischer Meister, klar vor Michael Amann von der LG Lohr-Rechtenbach mit 23:28 Minuten.

Auch, wenn es diesmal keine Medaille für Michael Eder auf der Cross-Langstrecke der Männer-Hauptklasse über 8750 Meter gab: Der PTSV-Läufer bestätigte seine Stärken in der namhaften Konkurrenz und bewährte sich als schnellster Oberbayer mit dem fünften Platz mit 28:39 Minuten. Vierter wurde in der starken Konkurrenz über 6250 Meter der Senioren M60 Anton Gröschl: Mit 24:23 Minuten fehlten ihm 20 Sekunden auf den Bronze-Rang. Im prominent besetzten Cross-Mittelstrecken-Rennen der Frauen-Hauptklasse über 5000 Meter spekulierten die Athletinnen vom PTSV auf eine Medaille: Am Ende erreichten Ramona Niederreuther, Agnieszka Glomb und Amelie Hofbauer „nur“ den fünften Platz.

Das Lauffeuer Chiemgau aus Rosenheim sammelte viele Spitzenplätze, doch eine Medaille blieb den fleißigen Athleten aus der Trainingsgruppe von Harald Mentil diesmal verwehrt. Bronze hätte im 6250-Meter-Lauf der Frauen W45 Helen Dyke mit 26:07 Minuten gewonnen, doch sie wurde aus der Wertung genommen. Bezüglich ihres zu spät ausgeführten Vereinswechsels durfte sie offiziell noch nicht für das Lauffeuer starten.

Sehr erfolgreich war diesmal der TuS Bad Aibling: Die Cross-Mannschaft der männlichen Jugend U18/U20 eroberte die Bronzemedaille mit 40 Platzierungspunkten. Dabei mussten sich Florian Frank, Maximilian Berger und Laurin Posselt am Ende nur dem favorisierten LAC Quelle Fürth mit 24 Zählern und der LG Regensburg (2./31 Punkte) geschlagen geben. Unerwartet stark präsentierte sich Maximilian Berger im 3750-Meter-Rennen der männlichen Jugend U18: Der eigentliche Bahn-Spezialist setzte am Ende auf sein ausgezeichnetes Spurtvermögen. Belohnt wurde er schließlich nach 12:07 Minuten mit der Bronzemedaille. Nicht zu schlagen waren diesmal Finn Hösch von der LG Stadtwerke München mit 11:52 Minuten und Luk Jäger vom TSV Penzberg (11:56 Minuten). Seine starke Form unterstrich über 3750 Meter der männlichen Jugend U20 auch Florian Frank: Mit 11:49 Minuten reservierte er sich den fünften Rang und verfehlte um 16 Sekunden Bronze.

Weitere Ergebnisse:
W35/6250 Meter: 8. Elena Rauer (Lauffeuer Chiemgau) 27:53; W50/6250 Meter: 5. Josefine Hobmaier (PTSV Rosenheim) 27:18; 7. Ursula Kleibel (PTSV Rosenheim) 28:08; Cross-Mannschaft: Männer M50/M55: 8. PTSV Rosenheim (Hobmaier, Moll, Pflügl) 92; M45/7500 Meter: 8. Thomas Hovan (Lauffeuer Chiemgau) 27:39; Jugend M15/2650 Meter: 8. Jakob Schmidt (PTSV Rosenheim) 9:15; Weibliche Jugend U20/3750 Meter: 6. Stefanie Walter (PTSV Rosenheim) 14:44; Männliche Jugend U18/3750 Meter: 8. Laurin Posselt (TuS Bad Aibling) 12:57.stl

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