Dresden – Etwas enttäuscht zeigten sich die Synchron-eiskunstläuferinnen des TuS Bad Aibling über das Ergebnis schon. Waren sie doch in den vergangenen Jahren nur in der Erfolgsspur gefahren (Siege beim Weltcup in Salzburg und Swiss-Cup in Wittnau), mussten sie sich beim ersten Cup of Dresden mit den fünften Platz zufriedengeben. Begleitet von ihren Trainerinnen Lena Angler und Antonia Scholze, waren sie gegen acht weitere Teams aus Deutschland und Tschechien angetreten.
Allerdings muss man den Mädels zugute halten, dass sie nicht nur gegen Basic-Novice-Teams laufen mussten, sondern dass auch Teams der höher gewerteten Kategorie Advanced Novice in der Gruppe zu finden waren. So konnte das Team letztlich doch zufrieden sein, zumal in den Wertungspunkten wenig Abstand nach oben und viel nach unten war.
Freilich konnte die Truppe an diesem Tag seine sonst so sicher gezeigte Leistung nicht ganz abrufen. Synchroneiskunstlauf setzt sich zusammen aus Blöcken, Kreisen, Mühlen, einfachen und sich kreuzenden Reihen, manchmal auch Hebefiguren. Dazu kommen Pirouetten, Sprünge und Spiralen. Im Ergebnis präsentieren die Teams eine Kombination aus Paarlauf-, Eistanz und Ballett-Elementen. Die einzelnen Elemente werden einzeln gewertet und müssen technisch einwandfrei gezeigt werden. Das war an diesem Tag nicht gegeben. Ein Sturz kostete dem Team darüber hinaus einen halben Punkt. Allerdings erzielten die Mädchen die höchste Punktzahl aller Teams bei der Interpretation ihrer Kür „Le Filou-Valse d`amour“.
Mit dem Cup of Dresden beendeten die Ministarlets diese Wettkampfsaison. Nächstes Jahr wollen sie mit einer neuen Kür selbst in der Kategorie „Advanced Novice“ starten. Allerdings suchen sie dazu noch qualifizierte Läuferinnen. In dieser Klasse muss man nämlich mit 16 Athleten auf dem Eis sein. Bislang fahren die Mädchen mit 14 zuzüglich zwei Ersatzläuferinnen.
Wer das Synchroneiskunstlaufteam live erleben will, kann dies beim Schaulaufen des TuS Bad Aibling am Samstag, 16. März, um 17 Uhr tun. re